Sa., 14.07.2018

VfL Mennighüffen geht Unternehmen Aufstieg an – Offensiv-Dreieck verpflichtet Voll auf Angriff eingestellt

Das weiße VfL-Ballett will zaubern: (hinten von links) Gugo Tamojan, Niklas Stickdorn, Argjent Fetahaj, Dennis Tissen, Kemal Alomerovic, Francis Schöneberg, (Mitte von links) Moritz Büscher, Co-Trainer André Beeck, Raphael Mosiolek, Andre Heim, Mustafa Kamara, Nikolas Schierholz, Marius Wellpott, Dennis Klipker, Betreuer Jörg Kassebaum, Trainer Lars Thielking, (unten von links) Caner Sarialtin, Yasin Can, Christian Rohde, Nico Scherf, Dennis Schmidt, Ridwan Ercan, Viktor Altergot, Sebastian Zähler und Soner Selvi.

Das weiße VfL-Ballett will zaubern: (hinten von links) Gugo Tamojan, Niklas Stickdorn, Argjent Fetahaj, Dennis Tissen, Kemal Alomerovic, Francis Schöneberg, (Mitte von links) Moritz Büscher, Co-Trainer André Beeck, Raphael Mosiolek, Andre Heim, Mustafa Kamara, Nikolas Schierholz, Marius Wellpott, Dennis Klipker, Betreuer Jörg Kassebaum, Trainer Lars Thielking, (unten von links) Caner Sarialtin, Yasin Can, Christian Rohde, Nico Scherf, Dennis Schmidt, Ridwan Ercan, Viktor Altergot, Sebastian Zähler und Soner Selvi. Foto: Grohmann

Von Alexander Grohmann

Löhne (WB). Sechs Trainingseinheiten stecken den Fußballern des VfL Mennighüffen schon in den Knochen. »Bis jetzt läuft alles rund«, sagt Trainer Lars Thielking, der sein Team derzeit auf die kommende A-Liga-Saison vorbereitet. Das Ziel ist klar: Nachdem die Mennighüffer zuletzt knapp am Aufstieg vorbei geschrammt sind, soll jetzt der Titel her.

In der vergangenen Spielzeit musste der VfL nach einer starken Hinrunde dem FC Herford den Vortritt lassen. »Die waren insgesamt einen Tick konstanter. Uns haben zudem mehrere Verletzungen zurückgeworfen«, blickt Thielking auf das lange spannende Titelrennen zurück.

Nach der Sommerpause lässt der gut erholte Coach keinen Zweifel daran, nun den nächsten Anlauf auf den Aufstieg nehmen zu wollen. »Unsere Zielsetzung kann nach Platz drei nur lauten, ganz oben dabei zu sein«, sagt Thielking, der als Hauptkontrahenten die SG Herringhausen/­Eickum und den SV Oetinghausen ausmacht. »Vielleicht gibt es auch noch eine Überraschungsmannschaft. Die SG Bustedt hat sich beispielsweise gut verstärkt.«

Der Kader

Zugänge: Kamel Alomerovic, Soner Selvi (beide TSV Külübü Löhne), Gugo Tamojan (FC Bad Oeynhausen), Nico Scherf (Torwart), Burak Mete Cosar, Jonas Kracht, Moritz Büscher (alle eigene A-Jugend).

Abgänge: Andy Wochmin (Pause), Patrick Held (TuS Tengern III), Emrah Bingöl (TuS Bad Oeynhausen), Marco Neugebauer (2. Mannschaft).

Kader (ohne Neuzugänge): Dennis Schmidt, Ridwan Ercan, Andre Heim (alles Torhüter) – Argjent Fetahaj, Caner Sarialtin, Christian Rohde, Dennis Klipker, Dennis Tissen, Francis Bela Schöneberg, Marius Wellpott, Mustafa Kamara, Nikolas Stickdorn, Raphael Mosiolek, Sebastian Zähler, Viktor Altergot und Yasin Can.

Trainer: Lars Thielking (im 4. Jahr).

Co-Trainer: André Beeck.

Betreuer: Jörg Kassebaum (im 20. Jahr), Jan Lüty.

Saisonziel: Platz eins.

Weitere Titelkandidaten: SG FA Herringhausen/Eickum, SV Oetinghausen, SG Bustedt.

Verstärkt hat sich auch der VfL Mennighüffen. Gerade in der Offensive präsentiert der A-Ligist drei äußerst namhafte Zugänge. Vom Bezirksligisten FC Bad Oeynhausen kam Gugo Tamojan an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. »Ich wohne nur 300 Meter vom Platz entfernt«, sagt der Stürmer, der wieder für den VfL auf Torejagd geht.

Mit Soner Selvi, der über Landesliga-Erfahrung (SV Eidinghausen-Werste) verfügt und schon in der Jugend für den VfL am Ball war, sowie Kemal Alomerovic kamen gleich zwei Asse vom Nachbarn TSV Löhne dazu. »Kemal kann flexibel als Sechser oder Zehner im Mittelfeld spielen. Was er drauf hat, konnte man schon im Training erkennen«, schwärmt Thielking vom mazedonischen ­Ex-Profi, der mit Metalurg Skopje einst in der Euro-League-Qualifikation auf dem Platz stand. »Wir haben uns lange nicht mehr punktuell so gut verstärkt wie diesmal. Generell glaube ich, dass wir eine gute Truppe haben«, sagt der sport­liche Leiter Christof Mülke.

Voll auf Angriff: In seinem vierten Jahr beim VfL will Thielking es wissen. Mit Nico Scherf, Burak ­Cosar, Jonas Kracht und Moritz Büscher komplettieren vier Talente aus der eigenen A-Jugend den neuen 24-Mann-Kader. Büscher könnte sogar noch im Nachwuchsbereich eingesetzt werden, wurde aber freigeholt. Wichtig ist für die Verantwortlichen auch, Fixpunkt Marius Wellpott gehalten haben zu können. Der kopfballstarke und extrem torgefährliche Mittelfeldspieler geht trotz vieler Offerten in sein drittes Seniorenjahr beim VfL. »Es ist natürlich wichtig, dass man solchen Spielern auch eine gute Perspektive bieten kann«, verrät Mülke. Der neue Kader ist auf jeden Fall ein Versprechen für die kommende Saison.

Noch keine Option wird in der Hinrunde Christian Rohde sein, der sich von einem schweren Motorradunfall erholt. Mit Sebastian Zähler tastet sich dagegen ein früherer Leistungsträger nach seinem zweiten Kreuzbandriss langsam wieder heran. Am Freitag reisten Mennighüffens Akteure wie schon vor zwei Jahren ins Trainingslager nach Horn-Bad Meinberg, um an den Grundlagen zu arbeiten. »Dort gibt es neben der Jugendherberge einen guten Rasenplatz«, verrät Thielking, der an diesem Wochenende zum Schleifer wird. Wer aufsteigen will, muss schließlich auch etwas dafür tun.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5904680?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198409%2F4029426%2F