Mo., 12.02.2018

Fußball: Rödinghausen gewinnt 3:0 gegen Hildesheim Generalprobe geglückt

Mann des Spiels: SVR-Kapitän Marius Bülter (links) traf gegen Hildesheim doppelt und bereitete ein Tor vor.

Mann des Spiels: SVR-Kapitän Marius Bülter (links) traf gegen Hildesheim doppelt und bereitete ein Tor vor. Foto: Fahrenwald

Von Hendrik Fahrenwald

Rödinghausen (WB/hf). Der SV Rödinghausen ist in Form. Sein letztes Testspiel vor dem Ligastart gewann der Regionalligist mit 3:0 (3:0) gegen den Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim.

Schrecksekunde nach 78 Minuten: Janik Brosch verfehlte bei seinem Schuss das lange Toreck nur um wenige Zentimeter, dann fiel er hin und blieb auf dem Rödinghauser Kunstrasen liegen. Für ihn war das Spiel nur knapp eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung gelaufen. Die erste Diagnose: »Seine Bänder haben etwas abbekommen«, sagte SVR-Teammanager René Wederz.

Bülter in Top-Form

Davon abgesehen, lief der Testkick allerdings nach SVR-Plan. Kapitän Marius Bülter zeigte sich eine Woche vor dem ersten Ligaspiel in diesem Jahr in Top-Form. An allen drei Toren des Gastgebers war der 24-Jährige beteiligt.

Zum 1:0 lupfte Bülter bereits nach acht Minuten. In der 23. Minute bediente er Simon Engelmann, der alleine vorm Gäste-Torhüter Nils Zumbeel zum 2:0 einschob. Rödinghausen war äußerst dominant. VfV-Abwehrchef Thomas Ströhl war außer sich. In der 36. Minute legte Bülter mit einem Schuss aus 16 Metern ins Eck zum 3:0 nach. »Die Mannschaft hat eine sehr engagierte Leistung gezeigt«, lobte SVR-Trainer Alfred Nijhuis. »Wir hatten ein paar sehr gute Chancen und vielleicht hätten wir sie genutzt, wenn der Platz besser gewesen wäre.«

Rödinghauser Rutschpartie

Denn auf dem SVR-Kunstrasen entwickelte sich der Gradmesser gegen den Regionalligisten zeitweise zu einer echten Rutschpartie. Immer wieder landeten die Spieler auf dem Hosenboden. Für den Großteil der SVR-Akteure war allerdings schon nach etwa einer Stunde Schluss. Nijhuis wechselte gleich neunfach (61.). Nur Maximilian Hippe und Fabian Kunze in der Rödinghauser Dreierkette mussten über die komplette Spielzeit gehen. Nach der Verletzung von Brosch war der SVR sogar 20 Minuten in Unterzahl gefordert.

»Auch dann waren wir noch dominant«, sagt Nijhuis. Ihm freute vor allem der Umstand, dass weder Niclas Heimann, noch Ersatz-Keeper Jan Schönwälder, im Tor hinter sich greifen mussten. »Das war unser Ziel, denn in letzter Zeit haben wir zu einfach die Gegentore bekommen«, sagt Nijhuis. Aus Sicht des SVR steht der Pflichtspiel-Premiere am Samstag somit nichts mehr im Weg.

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