Mi., 13.06.2018

Handball: Männer erneut Eichenkreuz-Meister – Frauenteam Zweiter CVJM Rödinghausen feiert Hattrick

Gemeinsamer Jubel: Die Mannschaften des CVJM Rödinghausen feiern ihre Erfolge bei der Deutschen Eichenkreuz-Meisterschaft der Handballer in Waldbröl. Den Männern gelingt der dritte Sieg in Folge, die Frauen erreichen zum ersten Mal das Endspiel.

Gemeinsamer Jubel: Die Mannschaften des CVJM Rödinghausen feiern ihre Erfolge bei der Deutschen Eichenkreuz-Meisterschaft der Handballer in Waldbröl. Den Männern gelingt der dritte Sieg in Folge, die Frauen erreichen zum ersten Mal das Endspiel.

Von Lars Krückemeyer

Waldbröl (WB). Die Deutschen Eichenkreuz-Meisterschaften haben sich für die Handballer des CVJM Rödinghausen voll gelohnt. Nach der A-Jugend holten sich in Waldbröl jetzt auch die Männer den Titel. Die Frauen belegten Platz zwei.

Für die Männer war es bereits die dritte Meisterschaft in Folge, der Hattrick ist also perfekt. Für die CVJM-Mannschaften hat diese Meisterschaft einen hohen Stellenwert, auch wenn die Saison schon längst vorbei ist. »Es macht einfach Spaß, mit zwei Mannschaften dort hinzufahren. Beim CVJM Rödinghausen gibt’s ein großartiges Miteinander«, blickte Trainer Pascal Vette auf das Turnier in der Nähe der Handball-Hochburg Gummersbach zurück.

Vier klare Siege bis zum Finale

Der Männer-Verbandsligist aus Rödinghausen zählte wieder zum Favoritenkreis und wurde dieser Prognose bereits in der Vorrunde gerecht. Mit souveränen Siegen gegen CVJM Untertürkheim (14:7), CVJM Mössingen/Belsen (17:9) und CVJM Waldbröl (17:8) zog das Team ins Halbfinale ein. Auch der CVJM Möglingen war dort kein Stolperstein, mit einem 20:14-Erfolg erreichte Rödinghausen erneut das Finale.

Dort wartete mal wieder der »Classico« gegen den CVJM Oberwiehl (im Halbfinale 20:12 gegen Untertürkheim), in der vergangenen Saison Elfter der Mittelrhein-Oberliga. In der umkämpften Neuauflage des Endspiels aus dem vergangenen Jahr setzte sich Rödinghausen in den 2x20 Minuten letztlich sicher mit 20:17 durch. Zum Aufgebot der Oberwiehl gehörte auch Andreas Glüer, dessen Bruder Martin für Rödinghausen spielt. Zu diesem pikanten Familienduell kam es aufgrund einer Verletzung von Andreas Glüer allerdings nicht.

Zugänge schon spielberechtigt

Die erneute Titelverteidigung hatte für Pascal Vette einen angenehmen Nebeneffekt. Die Zugänge Sven Bartel von der HSG EURo und Julius Bringewatt vom A-Jugend-Bundesligisten TBV Lemgo waren bereits spielberechtigt und konnten sich unter Wettkampfbedingungen an ihre neuen Mitspieler gewöhnen. »Den Geist dieses schönen Wochenendes wollen wir mit die Vorbereitung nehmen«, sagte der Rödinghauser Trainer. Die erste Trainingsphase beginnt in der nächsten Woche.

Trotz der Finalniederlage war das Wochenende für die Rödinghauser Frauen nicht weniger erfolgreich. Zum ersten Mal kämpfte sich der Kreisligist ins Endspiel. In einem Viererfeld besiegte das Team im Modus Jeder gegen Jeden CVJM Mössingen/Beisen (8:7) und Kirche am Lietzsee Berlin (14:8). Gegen den Verbandsligisten Oberwiehl gab es eine Niederlage.

Chance zur Führung nicht genutzt

Im Halbfinale setzten sich die Rödinghauserinnen 17:8 gegen Mössingen/Beisen durch und trafen im Endspiel auf den hohen Favoriten Oberwiehl. »Beim Stand von 10:10 haben sie die Chance zur Führung vergeben. Wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre«, sagte Pascal Vette zu der 12:14-Niederlage. »Hätten die Frauen den Titel geholt, wären sie auf der Rückfahrt von uns Männern mit Getränken bedient worden. Als Vizemeister durften sie die Musik auswählen«, berichtete Vette.

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