Mi., 12.04.2017

Mit Moral und Ausgeglichenheit zum Titel 15 Helden, eine Mannschaft

Spenger Freudenknäuel: Irgendwo in dem Pulk ist Justus Clausing nach seinem entscheidenden Siebenmetertor verschwunden. Danach gibt es für alle Spieler und Betreuer kein Halten mehr: Der TuS Spenge ist Deutscher Amateurpokal-Sieger.

Spenger Freudenknäuel: Irgendwo in dem Pulk ist Justus Clausing nach seinem entscheidenden Siebenmetertor verschwunden. Danach gibt es für alle Spieler und Betreuer kein Halten mehr: Der TuS Spenge ist Deutscher Amateurpokal-Sieger. Foto: Henrik Wittenborn

Von Lars Krückemeyer

Spenge (WB). Moral und eine ausgeglichene Mannschafsleistung waren die Grundlage für den Spenger Triumph von Hamburg. Am Sieg des Amateur-Pokals waren 15 Spieler beteiligt. Die Mannschaft im Porträt:

Bastian Räber und Kevin Becker: Die Torwarte ergänzten sich auch in Hamburg wieder gut. Becker entlastete seinen Kollegen in der zweiten Hälfte, ehe Räber zurückkam und einen Ball im Siebenmeterwerfen hielt.

Dennis Mathews: Besonders dem Linksaußen gönnten die Spenger Fans den Pokalsieg, war das Finale doch sein viertletztes Spiel vor dem Handball-Ruhestand. Und im Siebenmeterwerfen verwandelte er nach einem Fehlwurf 13 Sekunden vor dem Abpfiff sicher.

Justus Clausing: Nach einem zwischenzeitlichen Formtief ist er wieder voll da und entschied das Endspiel mit dem finalen Wurf. Sein Anspiel auf Christoph Harbert führte zum letzten Siebenmeter in der 60. Minute,

Marco Fillies: Der Kreisläufer kam zwar nur wenige Minuten zum Einsatz, verabschiedet sich aber mit einem großen Titel vom TuS.

Sebastian Reinsch: Der Linksaußen hatte nicht seinen besten Tag erwischt und wurde nach zwei Fehlwürfen ausgewechselt. Dass er dann beim Siebenmeterwerfen antrat und verwandelte, spricht für sein Selbstvertrauen.

Fabian Breuer: Gleich in seinem ersten Jahr beim TuS Spenge ist er aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Seine sieben Tore, davon fünf in den letzten 16 Minuten, waren ganz wichtig.

Lasse Bracksiek: Der Spielmacher bestätigte seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen mit ruhigem Aufbau der Angriffe und Anspielen an den Kreis. Zum Schluss musste er mit einer Verletzung vom Feld.

Simon Hanneforth: Auch für den längsten Spenger reichte es für einen Kurzeinsatz. Als Pokalsieger wechselt er zum TV Isselhorst.

Gordon Gräfe: Der Kreisläufer zeigte sein bestes Saisonspiel für den TuS Spenge und warf nach 30 Sekunden das erste Tor des Endspiels.

Christoph Harbert: Der Verlust des Linksaußens wird schmerzlich sein. Er scheute sich nicht vor Verantwortung und verwandelte – für ihn ungewohnt – auch einen Ball im Siebenmeterwerfen.

Sebastian Kopschek: Ein Treffer blieb dem Linkshänder verwehrt. Aber er sorgte in seiner Einsatzzeit für wertvolle Entlastung.

Nils van Zütphen: Kam nach einer Auszeit ins Spiel und erzielte prompt den Treffer zum 18:20.

Jakob Röttger: Der große Motivator auf der Bank. Schon beim Aufwärmen in der benachbarten Halle riss er seine Mitspieler mit.

Marcel Ortjohann: Trotz seiner Verletzungspause unheimlich wichtig für die Mannschaft. War beim Aufwärmen dabei und einer der ersten, die zum Jubeln aufs Feld stürmten.

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