Fr., 02.02.2018

Linksaußen hat seinen Vertrag zum 31. Januar gekündigt TuS Spenge: Prüßners Abgang perfekt

Leon Prüßner (links) will künftig für den Drittligist Longericher SC Köln treffen.

Leon Prüßner (links) will künftig für den Drittligist Longericher SC Köln treffen. Foto: Münstermann

Von Klaus Münstermann

Spenge (WB). Der TuS Spenge muss sich seit Mittwoch nach einem neuen Linksaußen umsehen. Leon Prüßner (23, Foto) hat seinen Vertrag beim Spitzenreiter der Handball-Oberliga fristgerecht bis zum 31. Januar gekündigt.

Kommentar

Einen guten Zeitpunkt gibt es für Spieler nicht, dass ihre Abwanderungsentscheidungen öffentlich werden. Aber beim TuS Spenge ist es unglücklich gelaufen. Mit zehn Siegen in Folge wurde die Spitze in der Handball-Oberliga erobert und verteidigt. Doch nun steht fest, dass ausgerechnet die drei Akteure im Sommer gehen, die die meisten Tore aus dem Spiel heraus erzielen. Bei den Anhängern wirft das Fragen auf und innerhalb des Teams sorgt es für Unruhe. Eine, die die Meisterschaft gefährden könnte. Klaus Münstermann

Wie bereits am Montag exklusiv berichtet, hatte Drittligist Longericher SC Köln, »gute Gespräche« mit dem torgefährlichen Rechtshänder über eine Verpflichtung zur neuen Serie bestätigt. Ebenso haben der ehemalige Kapitän Sebastian Reinsch, der auf beiden Außenpositionen agieren kann, und Sebastian Kopschek ihre Kontrakte gekündigt. Beide sind sich mit Spenges Ligarivalen TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck dem Vernehmen nach einig.

Wechsel zum Longericher SC Köln

TuS Spenges erster Vorsitzender Horst Brinkmann sagte gestern: »Wir geben keine Wasserstandsmeldungen ab. Am kommenden Donnerstag teilen wir mit, wer geht, wer kommt und wer seinen Vertrag verlängert.«

Der TuS büßt mit Prüßner, Reinsch und Kopschek die Positionen zwei, drei und vier der mannschaftsinternen Torschützenliste ein, die von Phil Holland mit 85/32 angeführt wird. Von den bislang 423 Spenger Toren in 14 Spielen erzielte das Trio 176: Reinsch 69/4, Kopschek 54/6 und Prüßner 53. Das sind mehr als 41 Prozent.

Trainer Heiko Holtmann wollte die Kündigungen nicht bestätigen, sagte aber: »Wenn Reinsch und Prüßner beide gehen sollten, ist das für uns schon heftig.«

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