Mi., 14.02.2018

Handball-Amateurpokal: TuS Spenge ist auf dem Weg zum Double Zum Abschied ein Denkmal

Trainer Heiko Holtmann erklärt Filip Brezina die Schlussphasen-Taktik, da setzt Sebastian Kopschek bereits sein Siegerlächeln auf.

Trainer Heiko Holtmann erklärt Filip Brezina die Schlussphasen-Taktik, da setzt Sebastian Kopschek bereits sein Siegerlächeln auf. Foto: Göbel

Von Hendrik Fahrenwald

Spenge(WB). Die Titel-Hoffnung lebt: Dank des 29:24-Siegs des TuS Spenge im Achtelfinale des Handball-Amateurpokals ist der Bus für die Viertelfinalpartie am 3. März beim SSV Nümbrecht Handball schon gebucht. Dabei brachte eine Entscheidung die Spenger weiter, die selbst einige TuS-Spieler überraschte.

Respekt vor Umstellung

Mit der Veränderung der 6:0-Abwehr hin zur 3:2:1-Verteidigung hat TuS-Trainer Heiko Holtmann nicht nur die Gäste im zweiten Abschnitt überrumpelt. Auch Spenges Fabian Breuer war von dem Holtmann Beschluss, in der zweiten Hälfte offensiver zu verteidigen, etwas überrascht. »Ich hatte Respekt vor der Entscheidung. Schließlich war der Mülheimer Kreisläufer bis dahin ein starker Mann«, sagte Breuer.

Anschließend fand TV-Kreisläufer Philipp Schwenzer allerdings kaum zurück in die Partie. Denn die neuformierte Abwehr mit Breuer, Justus Clausing, Gordon Gräfe und Marcel Ortjohann hatte ihn besser im Griff. »Die Umstellung war der Schlüssel zum Erfolg«, sagte Spenges Kreisläufer Oliver Tesch.

Für die vielen einfachen Fehler der Spenger in der ersten Hälfte hatte Tesch eine einfache Erklärung. »Die Schiedsrichter haben kein Zeitspiel gepfiffen, irgendwann lässt dann einfach die Konzentration nach.«

Abschied mit zwei Titeln

Sebastian Kopschek hat keine Lust auf Spenge – zumindest nicht in der nächsten Saison. Dann will er ein Aufeinandertreffen mit Spenge im Dienst des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck gerne vermeiden. Wie das geht, liegt auch in seiner Hand. »Ich möchte mich hier mit zwei Titeln verabschieden, damit ich nächstes Jahr nicht auf Spenge treffe«, sagte Kopschek. An den Rückraumspieler, der zusammen mit Sebastian Reinsch nach Bielefeld-Jöllenbeck geht, sollen sich die Spenger auch nach seinem Wechsel erinnern. »Wir wollen uns hier noch ein kleines Denkmal bauen«, sagt Kopschek. Dafür sind eben jene zwei Titel als Grundsteine vonnöten.

Verlierer feiert mit

Meist feiern die Spenger ihre Heimsiege alleine auf dem Parkett. So aber nicht nach dem Pokalspiel. Auch die Spieler des TV 05 Mülheim ließen sich nach dem Abpfiff feiern. Besonders traurig über das Achtelfinal-Aus schienen die Gäste nicht zu sein. »Wir haben uns hier eh nichts ausgerechnet, jetzt feiern wir noch ein bisschen«, sagte Mülheim-Torwart Alexander Winkel und reihte sich zu seinen Mitspielern ein, die ihre mitgereisten Fans beklatschten.

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