Mi., 07.03.2018

Handball-Amateurpokal: TuS Spenge gegen Laupheim Favorit für erneuten Finaleinzug »Können uns nur selbst schlagen«

Der TuS Spenge marschiert unaufhaltsam Richtung Endspiel: Justus Clausing erzielt beim 38:27-Sieg im Viertelfinale beim SSV Nümbrecht drei Tore für den Titelverteidiger.

Der TuS Spenge marschiert unaufhaltsam Richtung Endspiel: Justus Clausing erzielt beim 38:27-Sieg im Viertelfinale beim SSV Nümbrecht drei Tore für den Titelverteidiger. Foto: Münstermann

Von Klaus Münstermann

Spenge (WB). Geschichte wiederholt sich: Zum zweiten Mal in Folge steht der TuS Spenge im Halbfinale um den Deutschen Handball-Amateurpokal und zum zweiten Mal hat er dort am Ostersamstag, 31. März, gegen den fünftklassigen HRW Laupheim aus der Württemberg-Liga ein Heimspiel.

»Wenn man im Halbfinale steht, will man natürlich auch ins Endspiel«, sagte Torhüter Bastian Räber nach dem 38:27-Viertelfinalerfolg beim SSV Nümbrecht. Und Trainer Heiko Holtmann pflichtete ihm bei: »Dafür eiern wir doch seit dem Kreispokal im Januar 2017 herum, um wieder nach Hamburg zu fahren.« Zur Erinnerung: In der riesigen Barclay-Card-Arena hatte der Oberliga-Tabellenführer im April 2017 den Amateurpokal gewonnen.

Ausfälle gut verkraftet

Obwohl der TuS in Nümbrecht auf die erkrankten Gordon Gräfe, Filip Brezina und Marcel Ortjohann verzichten musste, fiel der Sieg mit elf Toren Differenz noch deutlicher aus als beim 34:28 vor einem Jahr. »Ausfälle halten bei uns nicht als Ausreden her, wenn es mal nicht so klappen sollte. Wir waren hervorragend auf den Gegner vorbereitet. Und dann kommen so deutliche Resultate wie schon beim 35:22 gegen Gladbeck zustande«, sagte Räber. Er hatte mit rund 20 Paraden hinter der guten Abwehr großen Anteil.

Nach dem Sieg gibt’s Pizza

Rundum zufrieden war auch Spenges Kapitän Oliver Tesch, bevor er in die Kabine verschwand, wo schon die bei einem örtlichen Italiener vorbestellte Pizza wartete: »Von Beginn an haben wir Vollgas gegeben und die Verhältnisse sofort geklärt. Wir haben die Sicherheit, um so etwas dann runter zu spielen. Jetzt sind es nur noch zwei Siege zum erneuten Pokalgewinn. Denn schlagen können wir uns nur selbst.«

513 Kilometer lange Anreise

Trotzdem wird es der HRW Laupheim am Ostersamstag, 31. März, im Halbfinale beim TuS Spenge selbstverständlich versuchen. Die Schwaben setzten sich mit 29:23 gegen den Viertligisten und bayerischen Pokalsieger TSV Friedberg durch. »Jetzt kann jeder jeden schlagen«, ist Kapitän Daniel Amann vor der 513 Kilometer langen Anreise nach Spenge nicht bange. Der südlich von Ulm beheimatete Verein kündigte an, bereits am Karfreitag anzureisen.

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