Mo., 16.04.2018

Handball-Oberliga: TuS Spenge fertigt auch SF Loxten ab Fabian Breuer meldet sich zurück

Starke Leistung: Fünf Tore gelingen dem Spenger Rückraumspieler, hier kommt er gegen die Loxtener Kim-Alexander Harting (links) und Christian Kalms zum Wurf. Das 35:26 ist der 17. Oberliga-Sieg in Folge für den TuS.

Starke Leistung: Fünf Tore gelingen dem Spenger Rückraumspieler, hier kommt er gegen die Loxtener Kim-Alexander Harting (links) und Christian Kalms zum Wurf. Das 35:26 ist der 17. Oberliga-Sieg in Folge für den TuS. Foto: Jens Göbel

Von Lars Krückemeyer

Spenge (WB). Das war mal wieder meisterlich: Auch die Sportfreunde Loxten prallten beim 35:26 (16:13) am TuS Spenge ab. Der Tabellenführer fand mühsam ins Spiel, fuhr aber in der zweiten Halbzeit souverän den 17. Sieg in Folge in der Handball-Oberliga ein.

»Spenge hat so viel Qualität, die steigen zurecht auf. Irgendeiner aus der Mannschaft wächst immer über sich hinaus«, komplimentierte Loxtens Torwart Pascal Welge den TuS schon mal in die 3. Liga. Gemeint war unter anderem Fabian Breuer, der sein bestes Spiel seit langem zeigte und nach seiner Einwechselung fünf Tore erzielte. »So ein Spiel brauchte ich mal. Aber unsere Kreisläufer haben natürlich auch super mitgearbeitet«, lobte Breuer.

Breuer bringt den TuS auf Kurs

Loxten machte von Anfang an deutlich, den Tabellenführer ärgern zu wollen. Spenge begann unkonzentriert und die Gäste führten 3:0 und 5:2. Tor um Tor kämpfte sich der TuS mit einer offensiveren Abwehr in der Folge zwar heran konnte aber nicht vorbeiziehen. Beim 10:11 wechselte Trainer Heiko Holtmann Fabian Breuer ein und der Rückraumspieler brachte den TuS Spenge mit zwei Toren vom 12:13 zum 14:13 erstmals in Führung (28.).

Der starke Gordon Gräfe und erneut Breuer mit dem Pausenpfiff stellten auf 16:13, nachdem Loxtens Marlon Meyer einen Siebenmeter vorbeigeworfen und der eingewechselte Torwart Kevin Becker einen weiteren Ball gehalten hatte. »Wir wussten, dass Loxten Fehler machen würde. Das wollten und haben wir bestraft«, sah sich Holtmann bestätigt.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Spenge setzte sich auf 22:17 ab, die Auszeit von SF-Trainer Thomas Lay brachte nichts mehr ein. Mit unnötigen Zeitstrafen schwächte sich seine Mannschaft selbst. Marian Stockmann war nach einem – wenn auch unabsichtlichen – Schlag ins Gesicht von Phil Holland mit zwei Minuten bestens bedient. »Für solche Fouls ist die Rote Karte vorgesehen«, meinte Spenges-Co-Trainer Sebastian Cuhlmann zu dieser einzigen unfairen Aktion des Derbys.

Spenger ziehen davon

Von 23:19 zog der Favorit 25:20, 29:22 und 34:24 davon. Symptomatisch für den Spenger Lauf, dass Holland auch bei seinem zweiten verworfenen Siebenmeter der Abpraller in die Hände fiel und er im Nachwurf verwandelte.

Verfolger TSG A-H Bielefeld erfüllte seine Pflicht derweil mit einem 27:25-Sieg beim Vorletzten TuS Möllbergen. Zum Vergleich: Beim Abstiegskandidaten hatte der TuS Spenge eine Woche zuvor mit 31:22 gewonnen.

 

Clausing nach Augustdorf

Spenges Justus Clausing hat derweil einen neuen Verein gefunden. Der Allrounder wechselt für zwei Jahre zum derzeitigen Klassenkonkurrenten HSG Augustdorf/Hövelhof. Auch Kreisläufer Tim Schuwerack von der TSG A-H Bielefeld wird mit der HSG in Verbindung gebracht. Wer die Augustdorfer trainiert, ist unklar. Micky Reiners will trotz eines bis 2019 gültigen Vertrags zum Drittligisten SG Menden Sauerland Wölfe zurückkehren.

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