Mi., 14.02.2018

Tischtennis-Bezirksliga: Ossendorfer und Vördener Jungen kämpfen um Bronze-Platz Driburgs Schüler haben Titel im Blick

Daumen hoch für eine bisher starke Saison: Die Jungen des SV Ossendorf möchten die Bezirksliga am liebsten auf dem Bronzeplatz abschließend. Das Team von links: Meiko Niggemeyer, Moritz Mutter, Tom Wegener und Simon Barkey. Es fehlt: Malte Mutter.

Daumen hoch für eine bisher starke Saison: Die Jungen des SV Ossendorf möchten die Bezirksliga am liebsten auf dem Bronzeplatz abschließend. Das Team von links: Meiko Niggemeyer, Moritz Mutter, Tom Wegener und Simon Barkey. Es fehlt: Malte Mutter.

Von Sylvia Rasche

Kreis Höxter (WB). Die Tischtennis-Jungen des SV Ossendorf und des SV Vörden kämpfen in der Bezirksliga um die Bronze-Medaille. Die Schüler des TuS Bad Driburg haben sogar den Titel im Visier. Die drei heimischen Tischtennis-Nachwuchsmannschaften in der Bezirksliga ziehen eine positive Zwischenbilanz und freuen sich auf den Endspurt.

Jungen Bezirksliga

Für den SV Ossendorf läuft die Saison bisher nach Plan, in der Rückrunde muss das Team allerdings improvisieren, da sich Meiko Niggemeyer beim Snowboardfahren den Knöchel gebrochen hat und daher in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung steht. Für ihn spielt nun Moritz Mutter, der eigentlich in der Rückrunde in der zweiten Mannschaft eingeplant war, weiter in der Bezirksliga. Sein jüngerer Bruder Malte Mutter hat sich durch gute Ergebnisse in der Rangliste so weit nach oben gespielt, dass er nun direkt aus der Bezirksklasse ins Bezirksliga-Spitzenpaarkreuz aufrückt.

»Steinhagen und Gütersloh sind die beiden Topteams der Liga, die den Titel unter sich ausmachen. Alle anderen Mannschaften liegen eng zusammen. Wenn es gut läuft, wäre der dritte Platz für uns drin«, meint Teambetreuer Andreas Niggemeyer. Der Vorteil der Ossendorfer: Von den neun Jungen, die in der Bezirksliga und der Bezirksklasse in den beiden Teams aktiv sind, dürfen acht auch in der kommenden Saison noch bei den Jungen spielen. »Wenn es sich ergeben sollte, dass ein Platz in der NRW-Liga frei wird, würden wir diese Möglichkeit in Betracht ziehen«, blickt Niggemeyer voraus. Somit könnten die Jungen, die alle auch schon bei den Herren aktiv sind, den nächsten Entwicklungsschritt gehen und Erfahrungen in der höchsten Jugendliga Nordrhein-Westfalens sammeln.

»Erst einmal wollen wir aber diese Saison so gut wie möglich zu Ende bringen und sehen, ob wir die Chance zum Aufstieg überhaupt bekommen«, sagt Niggemeyer. Die zweite Mannschaft spielt in der Bezirksklasse ebenfalls in der Spitzengruppe und hat die Relegation zur Bezirksliga im Blick. Die dritte Jungenmannschaft, die ausschließlich aus spielstarken Mädchen besteht, steuert in der Kreisliga auf die Vizemeisterschaft zu.

Der SV Vörden wäre nach der vergangenen Saison sportlich eigentlich abgestiegen, hatte aber Glück, dass letztlich doch noch ein Platz in der Bezirksliga frei wurde und die Jungs weiter in der Bezirksliga an den Tisch durften. Dass sie das Zeug dazu haben, beweisen sie in der aktuellen Saison. Gil Grawe, Christoph Stamm, Noah Meise und Noah Ahlemeyer gehören mit ausgeglichenen 11:11-Punkten zum guten Mittelfeld der Liga. »Die Jungs spielen jetzt im dritten Jahr in der Bezirksliga und haben sich toll entwickelt«, lobt Betreuer Guido Grawe. Alle vier seien auch in den Herrenmannschaften des Vereins eingebaut, betont der Teamchef. »Sie spielen am Wochenende doppelt und lernen so auch dazu. Gerade bei den Herren ist die Spielweise ganz anders als im Jugendbereich, wo fast ausschließlich offensiv agiert wird«, erklärt der Betreuer. Aktuell belegt sein Team Platz fünf, hat aber in der Rückrunde schon gegen die beiden Topteams gespielt und somit nur noch lösbare Aufgaben auf dem Spielplan. »Platz vier wollen wir mindestens noch erreichen. Wenn es am Ende sogar der dritte Platz würde, wäre das zum Abschluss für das Team ein toller Erfolg«, blickt Grawe voraus. In der kommenden Saison wird das Bezirksliga-Kapitel nämlich erst einmal geschlossen, da Gil Grawe und Noah Ahlemeyer altersbedingt nicht mehr bei den Jungen aufschlagen dürfen.

Schüler Bezirksliga

Die Nachwuchsasse des TuS Bad Driburg haben es in der Hinrunde als einziges der drei heimischen höherklassig aktiven Schülerteams geschafft, sich für die Rückrunde in der Bezirksliga zu qualifizieren. Eine einzige Niederlage kassierte das Team ausgerechnet am ersten Spieltag, und rückte als Bezirksklasse-Vizemeister in die Bezirksliga auf. Hier setzen die Badestädter ihre Siegesserie fort und stürmten sogar an die Tabellenspitze. »Die Jungs spielen alle das erste Jahr auf Bezirksebene und schlagen sich sehr gut«, lobt Betreuer Kevin Kösling das Team um Leon Geminger (14), Fabio Zelici (11), Michael Miller (13) und Noah Geminger (10). Man sei trotz des deutlichen Titelgewinns in der Kreisliga im Vorjahr erst einmal abwartend in die Saison gestartet. »Wir wussten nicht, wie stark die anderen Mannschaften sind«, sagt Kösling. Nach den guten Erfahrungen der Hinrunde und der ersten Rückrundenspiele wollen die Driburger aber mehr: Jetzt soll der erneute Meistertitel her. »Das entscheidende Spiel wird vermutlich gegen Gütersloh«, blickt Kevin Kösling voraus.

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