So., 04.03.2018

Sophia Klee scheidet bei Deutschen Tischtennis-Meisterschaften in Berlin im Doppel im Viertelfinale aus Nach starkem Beginn passt nichts mehr

Konzentriert: Sophia Klee beginnt in Berlin gut. Im Viertelfinale scheidet die Bad Driburgerin dann allerdings mit ihrer Doppelpartnerin überraschend aus.

Konzentriert: Sophia Klee beginnt in Berlin gut. Im Viertelfinale scheidet die Bad Driburgerin dann allerdings mit ihrer Doppelpartnerin überraschend aus. Foto: Marco Steinbrenner

Von Marco Steinbrenner

Berlin (WB). Als Sophia Klee das Sportforum in Berlin-Hohenschönhausen verließ, stand der Tischtennis-Nachwuchsspielerin des TuS Bad Driburg die Enttäuschung förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie hatte ihr Ziel deutlich verfehlt.

Bei den 86. Deutschen Meisterschaften wollte die 14-Jährige zusammen mit Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim) wie schon im vergangenen Jahr in Bamberg im Doppel-Wettbewerb für positive Schlagzeilen sorgen und eine Medaille mit nach Hause nehmen. Aus diesem Vorhaben wurde jedoch nichts, denn die Vorjahresdritten schieden im Viertelfinale gegen die an Position eins gesetzte Paarung, das waren Jessica Göbel/Tanja Krämer (TV Busenbach), aus. »Wir haben eigentlich gut gespielt, jedoch viele Chancen liegen gelassen«, bekannte Klee nach der 10:12, 11:5, 7:11, 11:8 und 6:11-Niederlage selbstkritisch. Mitentscheidend für die verlorene Partie sei, so Klee, der Verlust des ersten Durchgangs gewesen. »Aufgrund einer 10:8-Führung hätten wir den Satz gewinnen müssen.«

Klee/Bondareva problemlos

Auf dem Weg in die Runde der letzten Acht Kombinationen hatten Klee/Bondareva zuvor beim 11:4, 11:5 sowie 11:8-Erfolg gegen Mirjam Jongen/Marie-Sophie Wiegand (SV DJK Holzbüttgen/Torpedo Göttingen) keine Probleme gehabt. Alles hatte so gut begonnen.

Da Klee als eine von insgesamt 16 Spielerinnen für die Einzel-Hauptrunde gesetzt war, musste die deutsche Schüler- und Jugendmeisterin erst am Samstag an den Tisch. Gegen Amelie Rocheteau (TTK Großburgwedel), die sich am Abend zuvor als Gruppenzweite für das 32-köpfige Hauptfeld qualifiziert hatte, gab sich die Wahl-Driburgerin keine Blöße und wurde ihrer Favoritenrolle durch den 11:7, 11:9, 11:7 und 11:5-Erfolg eindrucksvoll gerecht. »Ich habe gut gespielt. Die Leistung hat gepasst.«

Göbel lässt nichts anbrennen

Ganz anders fiel dagegen das Fazit nach dem Achtelfinale gegen Jessica Göbel aus. In den ersten zwei Durchgängen, die Klee mit 9:11 und 10:12 nur knapp verloren hatte, »war meine Vorstellung noch in Ordnung. Danach passte nichts mehr zusammen.« Göbel, die in der Hauptstadt an Position fünf gesetzt war, ließ beim 11:4 sowie 11:1 nichts anbrennen.

Viel Zeit, um über die nationalen Titelkämpfe nachzudenken, hat Sophia Klee nicht. Schließlich stehen bereits ab Donnerstag,8. März, bis Sonntag, 11. März, die U21-Europameisterschaften in Minsk auf dem Programm. Klee vertritt den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) zusammen mit Yuan Wan vom Liga-Konkurrenten TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und Jennie Wolf, die beim Zweitligisten TTC 1946 Weinheim unter Vertrag steht.

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