Mo., 16.04.2018

Fußball-Landesliga: Brakel verliert 0:1 Gegentor in der 90. Minute

Kein Glück haben Torjäger Andre Schmitt und die SpVg. Brakel in Rietberg gehabt und das Spiel in der 90. Minute noch aus der Hand gegeben.

Kein Glück haben Torjäger Andre Schmitt und die SpVg. Brakel in Rietberg gehabt und das Spiel in der 90. Minute noch aus der Hand gegeben. Foto: Jürgen Drüke

Von Michael Risse

Brakel (WB). Die Landesligafußballer der SpVg. Brakel haben in Rietberg nicht den verdienten Lohn für ihre Leistung geerntet. »Wenn eine Mannschaft den Sieg verdient gehabt hätte, dann unsere«, analysierte Trainer Burkhard Sturm. Stattdessen musste er in der 90. Minute den umjubelten Treffer zum 1:0 von Viktoria Rietberg mit ansehen.

»Das Spiel war auf durchschnittlichem Niveau. Die klareren Torchancen hatten wir«, sagte Sturm. »Es zieht sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Wochen, dass wir im Abschluss nicht so zielsicher sind. Daher gibt es immer die Möglichkeit für den Gegner, mit einer gelungenen Aktion das Spiel zu entscheiden.«

Die Verteilung der Torchancen hatte Rietbergs sportlicher Leiter Wolla Grübel anders gesehen: »Es gab drei bis vier klare Einschussmöglichkeiten für Rietberg, maximal zwei für Brakel.«

Burkhard Sturm hatte für diese Analyse nur ein müdes Lächeln übrig: »Bereits nach einer Minute ging Hendrik Derenthal allein auf das Tor zu. Später traf Viktor Thomas die Unterkante der Latte. Am Ende müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben.«

Der Spielaufbau sei in Ordnung gewesen. »Wir haben den Gegner nicht belagert, aber Rietberg hat nur auf Fehler gelauert. Wir haben wenig zugelassen.«

Das Tor in der 90. Minute entstand nach einem Pass aus dem Mittelfeld auf die linke Seite. »Marc Birkenhake nahm den Ball an, machte noch einen Haken und schob das Leder ins Eck. Danach war sofort Schluss«, schilderte Rietbergs sportlicher Leiter.

Burkhard Sturm erklärte: »Es ist vielleicht der Jugend unserer Mannschaft geschuldet und ein stückweit naiv, dass wir am Strafraum versuchen den Gegner auszuspielen, statt wegzuschlagen.«

Sturm spricht von einer schweren Phase: »Ich hoffe, wir können noch ein oder zwei unserer acht Spiele gewinnen, damit wir nicht unten reinrutschen. Häufig ist es so, dass eine Mannschaft im zweiten Jahr nach dem Aufstieg geerdet wird. Das ist im Moment bei uns so. Die Wochenspiele fordern kräftemäßig ihren Tribut.« Am Donnerstag trifft die SpVg. Brakel um 20 Uhr daheim auf den VfB Schloß Holte.

SpVg. Brakel: Ferranti – Derenthal (80. Büsse), Schmitt, Wetzler, Suermann, Thomas (68. Koch), Werner, Vogt (70. K. Fähnrich), N. Fähnrich, Prib, Hengst

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