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Sa., 25.11.2017

Viertelfinale im Fußball-Westfalenpokal: SV Bökendorf gegen SV Thülen klarer Favorit Nur Trainer Beineke gehandicapt

Torjägerin Carla Oelmann (links) will mit dem SV Bökendorf ins Halbfinale des Westfalenpokals einziehen.

Torjägerin Carla Oelmann (links) will mit dem SV Bökendorf ins Halbfinale des Westfalenpokals einziehen. Foto: Michael Risse

Von Lena Brinkmann

Bökendorf (WB). Die Tür zum Halbfinale steht für den SV Bökendorf im Frauenfußball-Westfalenpokal ganz weit offen. Der heimische Tabellendritte der Westfalenliga empfängt Samstag, 25. November, im Viertelfinale den Landesligisten SV Thülen. Anpfiff auf dem Rasenplatz in Bökendorf ist um 13.30 Uhr.

Auf dem Papier ist der in dieser Saison bisher ungeschlagene SV Bökendorf der haushohe Favorit. »Wir hatten Losglück und nehmen die Favoritenrolle diesmal gerne an. Wir wollen im Westfalenpokal ganz weit kommen. Trotzdem ist das Viertelfinale nur ein Spiel, das erst einmal gespielt werden muss«, stellt Bökendorfs Trainer Marc Beineke heraus und warnt seine Schützlinge davor, den Gegner zu unterschätzen.

Warnung vor dem Gegner

Gegner SV Thülen belegt momentan den dritten Rang in der Landesliga und war kürzlich für einen Spieltag sogar Tabellenführer. Nicht aufgrund sportlicher Gründe haben die Sauerländerinnen in dieser Saison bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Präsidiumsmitglied Frederik Leikop ist momentan Interimstrainer und hofft, dass seine Spielerinnen den Bökendorferinnen Paroli bieten können: »Der SV Bökendorf ist natürlich eine Hausnummer. Allein das SVB-Torverhältnis in der Westfalenliga mit nur zwei Gegentoren spricht für sich. Wir sind der Außenseiter. Das Spiel ist allerdings noch nicht verloren. Bökendorf ist eine spielerisch starke Mannschaft, was uns indes liegt, da wir uns in den Spielen oft den Gegnern anpassen.«

Nach einem 5:1-Sieg bei Bezirksligist Germania Hovestadt und einem 2:1-Erfolg gegen Liga-Konkurrent SC Wiedenbrück schaffte Thülen den Sprung ins Viertelfinale des Westfalenpokals. Auch in diesem Wettbewerb präsentierte sich der SV Bökendorf bislang in Torlaune. In der ersten Runde besiegte die Beineke-Elf Landesligist Brochterbeck mit 7:1. Danach wurde Regionalligist Warendorf mit 6:0-Torem quasi vom Platz gefegt. Zum dritten Mal in Folge möchten sich die Rot-Weißen für das Halbfinale qualifizieren.

Stärken und Schwächen bekannt

»Wir haben Thülen zuletzt in der Liga beobachtet und kennen Stärken und Schwächen des Gegners. Hinter zwei Spielerinnen von uns stehen noch Fragezeichen, da sie am Samstag aufgrund beruflicher Verpflichtungen womöglich fehlen. Wir haben in der Woche in Bredenborn trainiert, damit der Bökendorfer Platz bespielbar ist«, berichtet Beineke.

Einzig allein Bökendorfs Trainer kann momentan aufgrund seines Fußbruchs nicht so wie er will. »Ich kann das Training nur vom Rand aus verfolgen. Tausend Dank an meinen Co-Trainer Markus Korth, der momentan auf dem Platz alles umsetzt«, betont Beineke.

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