So., 28.01.2018

3:0-Sieg im Bezirksklassen-Derby gegen starken Warburger SV SV Höxter feiert Meisterschaft

»Das hat Spaß gemacht.« Die Höxteranerinnen Annika Heuner (vorne von links), Maren Erfurth und Kathrin Florian verabschieden sich von den Warburgerinnen Ulrike Riesen (von links), Silke von Detten, Sofia Braun und Anja Schäfers.

»Das hat Spaß gemacht.« Die Höxteranerinnen Annika Heuner (vorne von links), Maren Erfurth und Kathrin Florian verabschieden sich von den Warburgerinnen Ulrike Riesen (von links), Silke von Detten, Sofia Braun und Anja Schäfers. Foto: Jürgen Drüke

Von Jürgen Drüke

Höxter (WB). Das ist beste Werbung für den heimischen Volleyball: Der SV Höxter und der Warburger SV liefern sich in der Bielenberghalle ein echtes Bezirksklassen-Topspiel. Die Gastgeberinnen feiern am Ende einen 3:0-Erfolg und die frühzeitige Meisterschaft. Die Gäste können den Aufstieg weiterhin aus eigener Kraft schaffen.

»Meine Mannschaft ist im dritten Satz noch einmal richtig gefordert worden. Die Warburgerinnen haben hier sehr gut gespielt und es spannend gemacht«, fasste SVH-Trainer Jens Ziller das Geschehen treffend zusammen. WSV-Leistungsträgerin Ulrike Riesen stimmte dieser Analyse zu: »Ein 3:0 hört sich deutlich an. Wir sind hier phasenweise auf Höxteraner Niveau gewesen.«

Spitzenreiter behält blüten-weiße Weste

Der Spitzenreiter, der vorher in zehn Spielen zehn Siege eingefahren und noch nicht einen Satz abgegeben hatte, sollte seine weiße Weste gegen den technisch versierten Tabellenzweiten behalten. Nach dem elften Sieg im elften Spiel waren Jubel und Freude beim SVH groß: »Wir sind Meister«, hatten Annika Heuner und Co. erst einige Minuten nach Beendigung des Derbys den doppelten Erfolg realisiert. Die Spielerinnen jubelten, tanzten und sangen. Der SVH kehrt dorthin zurück, wo die Mannschaft hingehört – in die Bezirksliga. »Sicherlich haben wir das Niveau für diese Klasse. Der Aufstieg war unser Ziel. Das Team spielt Partie für Partie konzen­triert und stark auf«, hob Jens Ziller hervor. In den drei noch ausstehenden Begegnungen werden sie die Zügel keineswegs schleifen lassen: »Wir wollen die Saison ohne Satzverlust abschließen«, betonte SVH-Akteurin Maren Kiel.

Der SVH hatte gegen den nie aufsteckenden WSV auch im umkämpften dritten Satz letztlich immer eine Antwort parat. Die erfahreneren Spielerinnen waren gegen die jungen Wilden aus Warburg hellwach. Der WSV-Talentschuppen imponierte trotzdem. Die Gäste feuerten sich mit ihrem Schlachtruf »Ein Team« immer wieder an. Die Protagonistinnen des SV Höxter antworteten mit ihrem Motto »Ouzo«.

Spannung in Satz drei

Rasse, Klasse, Volleyball. Der SV Höxter und der Warburger SV lieferten sich ein tolles Duell. Im ersten und zweiten Satz ließ der Gastgeber nie eine Führung der Gäste zu und gewann 25:13 sowie 25:17. Der dritte Satz war umkämpft. Warburg führte 9:8, 10:9 und schaffte später den 18:18-Ausgleich. Der SVH setzte sich letztlich ab und gewann 25:20.

Warburg kann noch aufsteigen

Warburg bleibt Zweiter und kann über die Relegation den Aufstieg schaffen. Voraussetzung ist am Samstag, 17. Februar, ein Sieg beim unmittelbaren Konkurrenten SV Sande IV. Sande hatte überraschend gegen Helmern verloren.

Für den SV Höxter spielten: Marie Hesse, Jana Massolle, Kathrin Florian, Michelle Müller, Maren Erfurth, Julia Nolte, Maren Kiel und Annika Heuner

Für den Warburger SV spielten: Anja Schäfers, Luisa Brenke, Cecilie Hofman, Pauline Menne, Sike von Detten, Sophia Braun, Ulrike Riesen

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