Fr., 02.03.2018

Fußball-A-Ligist FC Stahle setzt ab 1. Juli auf neuen Trainer Struck beerbt Dölitzsch

Engagiert und immer auf der Höhe: Norbert Dölitzsch (vorne links) hat den FC Stahle weiter voran gebracht. Die Wege des 62-jährigen Trainerfuchses und der Schwarz-Weißen werden sich nach Ablauf der Saison trennen.

Engagiert und immer auf der Höhe: Norbert Dölitzsch (vorne links) hat den FC Stahle weiter voran gebracht. Die Wege des 62-jährigen Trainerfuchses und der Schwarz-Weißen werden sich nach Ablauf der Saison trennen. Foto: Jürgen Drüke

Von Jürgen Drüke

Kreis Höxter (WB). Trainerwechsel beim FC Stahle: Andreas Struck kehrt zu seinem Heimatverein zurück und löst ab 1. Juli Norbert Dölitzsch ab. Damit will der Fußball-A-Ligist neue Reizpunkte setzen.

»Wir haben die Trainerpersonalie früh geklärt. Nach Einzelgesprächen mit den Spielern und nach einer finalen Runde mit dem Mannschaftsrat sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass sich das Team ab Sommer einen neuen Trainer wünscht«, berichtete FCS-Fußballobmann Hendrik Happe gestern gegenüber dem WESTFALEN-BLATT.

Obmann Happe lobt Arbeit des Trainers

 

Nach vier Jahren der Zusammenarbeit werden sich die Wege von Trainerfuchs Dölitzsch und der Schwarz-Weißen damit trennen. »Norbert hat bei uns gute Arbeit geleistet und ein starkes Team geformt«, hob Happe hervor. Letztlich sei es nach einer solchen Zeitspanne normal, dass der Wunsch nach Veränderung da sei.

Dölitzsch ist mit den Stahlern bereits in der zweiten Saison seines Schaffens in die Bezirksliga aufgestiegen und im dritten Jahr nach einer starken Rückrunde trotz der stattlichen Ausbeute von 38 Punkten am letzten Spieltag abgestiegen. Aktuell belegt der FCS mit 24 Punkten aus zwölf Spielen Rang drei und liegt 14 Zähler hinter Spitzenreiter TSC Steinheim, der bereits zwei Partien mehr absolviert hat. »Sicherlich sind wir alle realistisch genug und wissen, dass die Aufstiegschance gering ist. Unser Ziel ist es, jetzt nach Möglichkeit jedes Spiel zu gewinnen. Norbert Dölitzsch und seine Mannschaft werden in der zweiten Saisonhälfte noch einmal alles raushauen. Wenn der TSC Steinheim schwächeln sollte, wollen wir da sein«, sagt Happe.

Struck wird wohl als Meistertrainer kommen

Andreas Struck wiederum dürfte der Aufstieg mit der SpVg. Brakel II in die A-Liga kaum noch zu nehmen sein. Souverän führen die Rot-Schwarzen das Tableau in der B-Liga Nord an. In der vorhergehenden Spielzeit hat das talentierte Team den Aufstieg nach einem 0:1 im Relegationsspiel gegen den FC Neuenheerse/Herbram knapp verpasst. Struck hat die Zweite geformt. Neun Jahre Trainertätigkeit im Junioren- und Seniorenbereich wird der 34-Jährige im Sommer bei der SpVg. Brakel hinter sich haben. Mit dem C-Juniorenteam hat der gebürtige Stahler Struck, der mit seiner Familie in Albaxen wohnt, begonnen und ist mit den SpVg.-A-Junioren in die Landesliga aufgestiegen. »Jetzt will ich mit dem A-Liga-Aufstieg verabschieden«, hat Struck ein großes Ziel.

Beim FC Stahle war der neue Coach in spe bei den Spielern der absolute Wunschkandidat. »Zahlreiche Akteure der ersten Mannschaft hat Andreas in unserem Verein als C-Juniorenspieler trainiert. Zu ihnen gehörten unsere heutigen Leistungsträger Helge Borgolte und Marco Brandhorst«, hebt Happe hervor.

Aufstieg ist kein Muss

Der Aufstieg sei beim FCS generell kein Muss. »Die Entwicklung ist uns wichtig. Vielleicht gibt es noch die ein oder andere Verstärkung«, wird der FCS-Obmann noch einige Gespräche führen.

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