Mi., 07.03.2018

Volleyballerinnen des SV Höxter spielen eine Rekordsaison Meister ohne Satzverlust

Meister SV Höxter mit (hinten von links): Petra Ferchof, Kathrin Florian, Annika Heuner, Jens Ziller, Michelle Müller, Jana Massolle sowie (unten von links) Linda Gaide mit Tochter Alessia, Olga Massolle, Maren Kiel, Julia Nolte und Maren Erfurth.

Meister SV Höxter mit (hinten von links): Petra Ferchof, Kathrin Florian, Annika Heuner, Jens Ziller, Michelle Müller, Jana Massolle sowie (unten von links) Linda Gaide mit Tochter Alessia, Olga Massolle, Maren Kiel, Julia Nolte und Maren Erfurth. Foto: Melanie Müller

Von Melanie Müller

Höxter/Warburg  (WB). Stark, stärker, SV Höxter. Die Volleyballerinnen aus der Kreisstadt schließen die Saison in der Bezirksklasse ohne Satzverlust ab. Nach dem 3:0-Erfolg gegen VoR Paderborn IV gab es die große Aufstiegs- und Meisterfeier.

Landesliga-Herren: TV Germania Kaiserau – Warburger SV 3:0 (25:21, 25:17, 27:25). Schlusslicht Warburg musste sich nach knappen Satzergebnissen beim Drittletzten geschlagen geben. ­Kaiserau feierte nach diesem Erfolg den Klassenerhalt. Der Abstieg der Warburger stand bereits vor dem letzten Spiel fest. Die Mannschaft zeigte Moral und wurde für den Kampf in einem abwechselungsreichen Spiel nicht belohnt. Damit tritt der WSV nach einer sieglosen Saison den Rückweg in die Bezirksliga an und wird dort in der kommenden Saison wieder angreifen.

Judith Beller verletzt

Landesliga-Damen: SV Dringenberg – Telekom Post SV Bielefeld II 1:3 (16:25, 17:25 25:21, 23:25). Die Burgdamen erwischten den schlechteren Start und waren im ersten Satz nicht durchschlagskräftig genug. Judith Beller zog sich im zweiten Durchgang eine derartig schwere Verletzung zu, dass für die Leistungsträgerin die Saison gelaufen ist. Im dritten Satz spielte der SVD alles oder nichts und war erfolgreich. Satz Nummer vier war sehr umkämpft. Das bessere Ende verbuchte der Tabellenachte gegen den Fünften mit 25:23 für sich. Dabei hatten die Burgdamen bereits 23:22 geführt. Die Saison will der SVD am Samstag, 17. März, mit einem Sieg abschließen.

Bezirksliga-Herren: TV Pivitsheide II – TuS Willebadessen 1:3 (17:25, 25:16, 14:25 19:25). Der Tabellenvierte behält beim Fünften die Nase vorn. Bei den Willebadessenern fielen zahlreiche Akteure wegen Erkältungs- und Grippesymptomen aus. Die starke Blockarbeit war die Ursache für den Sieg. TuS-Spielführer Viktor Rempel hob hervor: »Wir haben das Spiel verdient gewonnen. Die Blockarbeit, die Aufschläge und unsere offensive Durchschlagskraft waren gut.« Es war bereits das letzte Saisonspiel für den TuS. Die Willebadessener beenden die Saison auf dem vierten Tabellenplatz. Unterm Strich war es eine starke Saison. Sechs der acht Niederlagen hatte der TuS unglücklich jeweils 2:3 verloren.

Keine Blöße im letzten Spiel

Bezirksklasse-Damen: SV Höxter – VoR Paderborn IV 3:0 (25:18, 25:14, 25:14). Auch im letzten Saisonspiel siegte Meister und Aufsteiger SV Höxter zu Null. Die Kreisstädterinnen haben in der Spielzeit 2017/18 nicht einen einzigen Satz abgegeben. 42 Punkte und 42:0-Sätze lautet die makellose Abschlussbilanz nach 14 Spielen. »Klar wollten wir in der letzten Partie nichts mehr anbrennen lassen uns unser Standardergebnis 3:0 einfahren«, betonte die routinierte Linda Gaide. Die Höxteranerinnen feierten die starke Saison ausgiebig. »Die junge Paderborner Mannschaft hat uns noch einmal stark gefordert«, hob Gaide hervor. Die Partie sei ziemlich umkämpft gewesen. »Wir freuen uns auf die Bezirksliga und wollen hier eine gute Rolle spielen«, blickte Gaide voraus.

DJK Delbrück – Warburger SV 2:3 (25:15, 17:25, 26:24, 14:25, 14:16) . Nach dem letzten Saisonspiel schließen die Warburgerinnen mit 27 Punkten vor Widersacher Sande auf Rang zwei ab. Über die Relegation will die junge Warburger Mannschaft nach starken Leistungen noch den Sprung in die Bezirksliga schaffen. Am letzten Spieltag machte es der WSV noch einmal richtig spannend und setzte sich erst im Tie-Break durch. »Eine gute Annahme und gute Defensivarbeit haben uns gegen Delbrück ausgezeichnet«, resümierte WSV-Akteurin Julia Schaberich. Im vierten Satz behaupteten sich die Warburgerinnen 16:14. Der Vizemeister bereitet sich auf die Relegation vor.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5572472?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198415%2F2514657%2F