Mi., 13.06.2018

Höxter Wilmes mit 78 dreifache Meisterin

Mit 78 Jahren läuft Hannelore Wilmes, hier mit Trainer Rainer Queren, sportlich auf Hochtouren. Die HLC-Athletin schafft bei den Westfälischen Meisterschaften dreimal die Quali für die DM.

Mit 78 Jahren läuft Hannelore Wilmes, hier mit Trainer Rainer Queren, sportlich auf Hochtouren. Die HLC-Athletin schafft bei den Westfälischen Meisterschaften dreimal die Quali für die DM.

Gladbeck/Höxter  (WB/üke). 78 Jahre und kein bisschen sportmüde: Bei den Westfälischen Meisterschaften in Gladbeck läuft die Höxteranerin Hannelore Wilmes zur Höchstform auf und holt drei Westfalenpferdchen.

»Hannelore versetzt mich immer wieder in Erstaunen.« Trainer Rainer Queren freute sich einmal mehr über die Leistung der rüstigen Rentnerin. Die 78-jährige ­Seniorin und ihr Trainer waren die einzigen Vertreter des HLC Höxter bei den Titelkämpfen. Wilmes hatte sich große Ziele gesetzt: Drei Westfalenpferdchen sollten es sein. Damit würde sie als dreifache Westfalenmeisterin grüßen. Es sollte gelingen.

Quali für DM geschafft

Dafür musste die rüstige Frau in allen drei Disziplinen zusätzlich die Norm für die Deutschen Meisterschaften schaffen. Bei tollem Leichtathletik-Wetter begann der Wettkampf mit dem Weitsprung. Bereits der erste Versuch brachte mit 2,22 Metern die erforderliche Norm. Wilmes steigerte sich im Wettbewerb sogar auf 2,33 Meter. Anschließend ging sie direkt an den Start zum 100-Meter-Sprint. Die HLC-Vorzeigeathletin hielt super gegen eine deutlich jüngere Athletin dagegen und schaffte in 21,78 Sekunden die zweite Quali. Am Nachmittag ging es beim Hammerwerfen, inzwischen eine der Lieblingsdisziplinen der vielseitigen Sportlerin, weiter. Eine tolle Wurfserie endete mit der erreichten Norm. Wilmes neuer Rekord steht nun bei 21,42 Metern. Drei Westfalenpferdchen zieren nun die Trophäensammlung der flotten Athletin.

Trainer Rainer Queren, gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt und deshalb mit deutlichem Trainingsrückstand, hatte sich zum Kugelstoßen gemeldet. Mit für ihn mäßigen 10,91 Metern konnte Queren immerhin noch die Vize-Meisterschaft erringen.

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