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Do., 07.12.2017

Fußball- und Leichtathletikverband informiert von der Finanzierung bis zum Bau Kunstrasenplätze immer beliebter

Stolz und Freude: Anfang September ist der Kunstrasenplatz in Neuenheerse eingeweiht worden. Darüber freuen sich: Klaus Wollförster (Vorsitzender FC Neuenheerse/Herbram), Thomas Adden (Vorsitzender SV Neuenheerse), am Rednerpult Bürgermeister Burkhard Deppe sowie Bezirksausschussvorsitzender Heiko Bulk. Das Projekt hat inklusive Tribüne 338000 Euro gekostet.

Stolz und Freude: Anfang September ist der Kunstrasenplatz in Neuenheerse eingeweiht worden. Darüber freuen sich: Klaus Wollförster (Vorsitzender FC Neuenheerse/Herbram), Thomas Adden (Vorsitzender SV Neuenheerse), am Rednerpult Bürgermeister Burkhard Deppe sowie Bezirksausschussvorsitzender Heiko Bulk. Das Projekt hat inklusive Tribüne 338000 Euro gekostet. Foto: Fabian Scholz

Kreis Höxter (WB/üke). Kunstrasenplätze haben in Fußball-Deutschland Konjunktur. Im Kreis Höxter gibt es nur sieben Plätze. Der Bedarf in der Region ist wesentlich größer. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen gibt den Kommunen und Vereinen Tipps. Es geht um die Finanzierung bis hin zum Bau.

Das Sportstättenkonzept der Stadt Höxter beschäftigt sich mit Kunstrasenplätzen. Im Abschlussbericht des Instituts ikps für das Sportstättenkonzept werden Kunstrasenplätze in Albaxen und Brenkhausen als notwending eingestuft. Marc Beineke, Trainer des Frauen-Fußball-Westfalenligisten SV Bökendorf, stellt fest: »Wir sind gegenüber fast allen anderen Vereinen in unserer Liga benachteiligt. Die Stadt Brakel braucht einen zweiten Kunstrasenplatz.«

Auch Kreisligateams sollen erstklassig spielen

Der FLVW führt nun in einer Presseerklärung aus: »Damit die Mannschaften auch in der Kreisliga erstklassig spielen, ist die Lösung für viele Vereine ein Kunstrasenplatz. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen veranstaltet zu Beginn des kommenden Jahres mit seinen Partnern »Polytan GmbH« und »artec Sportgeräte GmbH« vier kostenlose Informationsveranstaltungen zum Thema »Bau und Finanzierung eines Kunstrasenplatzes«.

Eindrücke vor Ort

Neben dem theoretischen Teil werden die neue Europa-Norm »DIN EN 15330« sowie die neue nationalen Norm »DIN 18035 Teil 7der RAL Gütesicherung« vorgestellt. Zudem gibt es dazu Ausführungen der FIFA und der UEFA. Die Vereinsvertreter können sich bei den Besichtigungsterminen Eindrücke von der Qualität eines modernen Kunstrasenplatzes verschaffen. Frank Schmidt von der »Polytan GmbH« wird referieren.

Zudem gibt Dr. Holger Schmitz vom FLVW-Partner »artec Sportgeräte« Einblicke zum Thema »Qualität und Sicherung von Sportgeräten«. Antworten auf Fragen im Bereich der Finanzierung von Sportanlagen wird Manfred Schmidt geben. Der Vereinsberater informiert die Interessenten über die steuerrechtlichen Möglichkeiten. Dabei steht die Umsatzsteuer im Vordergrund. Beim gemeinsamen Austausch steht im Anschluss das Expertenteam für Fragen rund um die Sportanlage zur Verfügung.

FLVW-Paket steht

Finanzierung, Bau und Pflege von Kunstrasenplätzen. Das FLVW-Paket steht. Explizite Finanzierungs-Möglichkeiten sollen in weiteren Seminaren vorgestellt werden. Infos gibt es beim FLVW zudem unter der Telefonnummer 02307/9249212. Die Kunstrasentermine: Montag, 19. Februar, beim VfL Bochum (Pflegeseminar). Montag, 26. Februar, in Herbern (Kreis Münster). Dienstag, 27. Februar, in Avenwedde (Kreis Gütersloh). Montag, 5. März, Finnentrop (Kreis Olpe). Anmeldungen können unter www.flvw.de vorgenommen werden.

Einen Kommentar dazu lesen Sie am Donnerstag, 7. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Höxter/Warburg.

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