Mo., 05.03.2018

Landesliga-Handballer schlagen den TuS Wehe mit 24:23 (12:10) HCE zeigt Reaktion

Jubelt nach dem Heimsieg: Sebastian Krone.

Jubelt nach dem Heimsieg: Sebastian Krone. Foto: Chiara Lefenau

Von Chiara Lefenau

Bad Oeynhausen (WB). Der ersehnte Sieg: Handball-Landesligist HCE Bad Oeynhausen hat sich nach den zwei Klatschen wieder gefangen. Gegen den TuS SW Wehe hat der HCE knapp mit 24:23 (12:10) gesiegt und behält damit den Anschluss an die Tabellenspitze.

»Das Feuer war von der ersten Minute an da, wir haben eine super Deckung gestellt«, lobte Co-Trainer Kay Daumann, der weiterhin für den Verletzten Jasmin Gojacic das Kommando hat. Der HCE startete direkt mit einer schnellen 6:1-Führung (9.) und legte ein hohes Tempo vor. Unterstützt wurde der HCE dabei in heimischer Halle lautstark von den Fans um Heike Pönninghaus. Bereits vor Anpfiff hielt die gesamte Tribüne angefertigte Plakate mit allen Spielernamen sowie dem Spruch »Wir sind stolz auf Euch, Jungs« in die Höhe. Doch der Gast aus Wehe ließ sich dadurch nicht bremsen, erwiderte das hohe Tempo des HCE und verkürzte auf 7:5 (14.). Über 10:8 (22.) blieb der Zwei-Tore-Vorsprung für den HCE aber bestehen.

Erst nach dem Seitenwechsel setzten sich die Oeynhausener wieder weiter über 20:16 (48.) auf 23:18 ab. »Es war uns klar, dass Wehe nicht aufgibt und sicher dagegen hält«, berichtete HCE-Spieler Daniel Becker. Die Weher reagierten, nahmen HCE-Mittelmann Christaki Kolios in der Deckung aus dem Spiel und zwangen den HCE zu Fehlern. Zudem leisteten sich die Oeynhausener in dieser Phase gleich drei Fehlwürfe hintereinander über beide Außenpositionen.

Die Folge: Wehes Jonas Bruhn erzielte beim 23:23 (58.) den Ausgleich. Der HCE reagierte sofort mit einer Auszeit, die Kolios nutzte, um die nächsten Spielzüge anzusagen. Die Gastgeber spielten die Angriffe nun lange aus, verwarfen aber erneut. »Da hat Dennis Specht uns im Tor den Rücken freigehalten«, lobte Daumann seinen Keeper, der den HCE weiter im Spiel hielt.

Erst 30 Sekunden vor Abpfiff gelang HCE-Linkshänder Daniel Becker der Siegtreffer zum 24:23. Wehe probierte darauf noch einmal alles, agierte mit einem siebten Feldspieler, doch es blieb beim knappen HCE-Sieg.

»Wir haben uns den Sieg erkämpft, das war sehr wichtig nach den beiden heftigen Klatschen. Trotzdem war es unnötig spannend zum Schluss«, resümierte der Siegtorschütze. Auch Trainer Daumann stimmte ihm zu, dass der HCE die Partie bereits viel früher hätte entscheiden müssen.

»Am Ende war sehr viel Glück dabei. Es waren letztendlich Kleinigkeiten, die wir etwas besser gemacht haben, vielleicht waren wir etwas engagierter«, erklärt Daumann und lobte den Kampfgeist des Gegners.

Für den HCE war es die nötige Reaktion auf die deutlichen Niederlagen gegen den TuS Spenge II und TuS Lahde/Quetzen: »Ich hatte mir die Antwort schon für Freitag gegen Lahde gewünscht. Das ist in unserer personellen Situation aber schwierig«, berichtet Daumann weiter. Der HCE verfüge über eine starke erste Sieben, dahinter wäre es aber sehr eng.

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