Di., 06.03.2018

Neuer Coach kommt aus Espelkamp Wittner trainiert Werster Reserve

Georg Wittner ist derzeit noch als Trainer der A-Jugend des FC Preußen Espelkamp im Einsatz. Im Sommer übernimmt er die zweite Mannschaft der SV Eidinghausen-Werste.

Georg Wittner ist derzeit noch als Trainer der A-Jugend des FC Preußen Espelkamp im Einsatz. Im Sommer übernimmt er die zweite Mannschaft der SV Eidinghausen-Werste. Foto: Schmedtlevin

Von Florian Weyand

Bad Oeynhausen (WB). Georg Wittner übernimmt im Sommer das Trainer-Amt beim Fußball-A-Ligisten SV Eidinghausen-Werste II. Der Coach trainiert aktuell noch die A-Jugend des FC Preußen Espelkamp in der Landesliga und löst im Sommer Selami Jashari an den Pappeln ab.

Der 49-Jährige hat reichlich Erfahrung im Jugendbereich. Nach vielen Jahren beim VfL Mennighüffen (»Dort habe ich von den Minis bis zur B-Jugend alle Altersklassen trainiert«), kam Georg Wittner über Kirchlengern zum SV Rödinghausen. Nach vier Jahren am Wiehen, wo er zuletzt die Verantwortung für die B-Jugend in der Westfalenliga hatte, wechselte der in Löhne wohnende Trainer im Sommer 2017 nach Espelkamp. Derzeit coacht Georg Witter die A-Jugend der Preußen in der Landesliga, im Sommer übernimmt er erstmals eine Seniorenmannschaft. »Das wollte ich im vergangenen Jahr schon machen. Nun freue ich mich, dass es in Werste geklappt hat. Das Konzept des Vereins hat mich überzeugt«, sagt Georg Wittner.

Bei der SVEW soll er die Zusammenarbeit zwischen Senioren- und Jugendabteilung intensivieren. »Wir wollen die zweite Mannschaft verjüngen«, sagt der neue Trainer. Das bedeutet aber nicht, dass die älteren Kicker im Kader keine Zukunft haben, wie der Coach deutlich betont. »Wir wollen einen Stamm an erfahrenen Spielern behalten«, sagt Wittner. Denn nur mit Talenten könne man in der Kreisliga A nicht auf Anhieb bestehen. Das ist dem neuen Coach bewusst. »Die jungen Spieler müssen sich erst einmal an den Fußball im Seniorenbereich gewöhnen«, sagt Wittner.

Eine reine U23-Mannschaft soll die zweite Mannschaft aber (noch) nicht werden. »Dafür rücken im Sommer nicht genug Spieler aus der A-Jugend zu den Senioren auf«, sagt der 49-Jährige, der sich in den kommenden Wochen ein Bild vom aktuellen Kader machen möchte. Michael Eckert, der Sportliche Leiter der SVEW, ist froh, mit Georg Wittner eine Lösung gefunden zu haben, die dem Anspruchsprofil des Vereins voll entspricht. »Er hat bewiesen, dass er mit jungen Spielern arbeiten kann«, sagt Eckert.

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