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Sa., 18.11.2017

Fußball-Landesliga: TuS Tengern beginnt wichtige Wochen bei RW Mastholte Tengerns Kampf gegen die Auswärtsschwäche

Tengerns Alexander Knicker (links) spulte zuletzt ein hohes Pensum ab. Vor der Partie in Mastholte war für ihn und einige Kollegen daher die Regeneration von Bedeutung.

Tengerns Alexander Knicker (links) spulte zuletzt ein hohes Pensum ab. Vor der Partie in Mastholte war für ihn und einige Kollegen daher die Regeneration von Bedeutung. Foto: Marc Schmedtlevin

Von Marc Schmedtlevin

Tengern (WB). Auswärtsspiele und der TuS Tengern – diese Kombination passt in dieser Saison noch nicht zusammen. Gegen die Schwäche muss der Landesligist nun anspielen, denn es beginnen die Wochen der Wahrheit. Die Partie bei RW Mastholte (Sonntag, 14.30 Uhr) ist der Auftakt zu drei Gastspielen in Folge.

Sechs Mal traten die Tengeraner bisher auf dem Platz des Gegners an. Nur ein Sieg sprang dabei heraus, insgesamt holte der TuS fünf Punkte. »Das ist natürlich zu wenig. Wir müssen uns den Herausforderungen auswärts nun stellen«, sagt Trainer Holm Hebestreit, der gleich in Mastholte mit dem Punkten weitermachen möchte. Schließlich gelang dies zuletzt in den Heimspielen gegen Tabellenführer Theesen (2:2) und Steinhagen (2:0) bestens.

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Auch dort wird der Rasen grün sein.

Holm Hebestreit

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Warum es auswärts bisher nicht rund läuft, ist auch für den Coach ein großes Rätsel. Bis auf das Umfeld dürfte sein Team auch in Mastholte nichts Ungewohntes erwarten. »Auch dort wird der Rasen grün sein, dort werden zwei Tore stehen und der Gegner wird auch nur mit elf Mann auflaufen. Ich sehe also keinen Grund, warum wir nicht bestehen sollten. Die Mannschaft ist jedenfalls gewillt, den negativen Trend zu stoppen«, sagt Hebestreit. Für zusätzlichen Optimismus dürfte die Statistik sorgen, denn in Mastholte kam Tengern in den Vorjahren gut zurecht. Bei den vergangenen drei Partien dort landete der TuS zwei Siege und ein Remis.

Auch die allgemeine Tabellensituation spricht für die Kleeblätter, die sich mittlerweile wieder auf den sechsten Platz nach vorne geschoben und den Anschluss zu vielen Topteams wieder einigermaßen hergestellt haben. Dem Vorletzten Mastholte droht dagegen erneut der Abstiegskampf. »Grundsätzlich haben die eine gute Mannschaft, es gibt aber immer wieder Personalprobleme. Ich bin mir sicher, dass die mit kompletter Besetzung nicht da unten drin stehen würden«, sagt Hebestreit über den Gegner, der sich rechtzeitig zum Duell mit Tengern Selbstvertrauen holte. Zuletzt gelang ein 2:1-Erfolg beim BV Bad Lippspringe.

Hohe Belastung für Tengern

Außerdem spricht die aktuelle Belastung für Mastholte, denn für Tengern ist es aufgrund des Nachholspiels unter der Woche die dritte Partie innerhalb von acht Tagen. »Wir mussten gegen Theesen und Steinhagen bis zum Schluss kämpfen, haben deswegen viele Körner gelassen. Einige Jungs gingen am Mittwoch auf dem Zahnfleisch«, sagt Hebestreit. Vor allem Spieler wie Waldemar Jurez, Alexander Knicker oder Pascal Bley auf den laufintensiven Positionen hätten ein hohes Pensum zu bewältigen. »Wir werden aber versuchen, sie alle bis Sonntag wieder hundertprozentig leistungsfähig zu machen. Von der Psyche her sind sie sowieso alle voll da«, sagt Hebestreit, der zumindest auf einen Spieler mehr zurückgreifen kann. Lukasz Grzegorczyk kehr nach abgesessener Gelb-Sperre in den Kader zurück. Fehlen werden Jannik Albert (bei ihm wurde eine Bänderverletzung diagnostiziert) und Adam Szych. Alexander Borchards Einsatz ist zudem fraglich.

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