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Mo., 04.12.2017

Fußball-Landesliga: TuS setzt Erfolgsserie mit 2:0 in Peckeloh fort Tengern: abwartend und abgeklärt

Magnus Giersdorff war einmal mehr ein Aktivposten im Spiel von Fußball-Landesligist TuS Tengern.

Magnus Giersdorff war einmal mehr ein Aktivposten im Spiel von Fußball-Landesligist TuS Tengern. Foto: Nico Seifert

Von Volker Krusche

Tengern/Peckeloh (WB). Mit einem 7:1 ist Fußball-Landesligist TuS Tengern im August in die neue Saison gestartet, die Rückrunde begann er beim 2:0 (0:0) erneut mit einem Dreier. Als willkommener Gegner entpuppte sich dabei der SC Peckeloh – diesmal zudem auch noch als guter Gastgeber.

Der überließ den Mannen von Holm Hebestreit nicht nur den dritten Auswärtssieg der Saison, er lud die Kleeblätter – wie nach dem ersten Aufeinandertreffen versprochen – auch zu einem gemeinsamen Essen nach dem neuerlichen sportlichen Duell ein.

Das 7:1 aus dem Hinspiel spielte in den Köpfen aller Kicker ansonsten keine Rolle mehr. Die liefen hüben wie drüben vielmehr mit breiter Brust auf, hatten sie sich doch in den jeweils zurückliegenden vier Partien nicht mehr geschlagen geben müssen. »Und Peckeloh hat dabei sogar gleich viermal zu Null gespielt. Und das unter anderem gegen Brakel und Theesen«, wie Co-Trainer Kai Sander registrierte. »Angesichts der Tabellensituation stellte sich daher für beide Seiten die Frage: Wer kommt oben ran, wer bleibt im Mittelfeld?«

TuS agiert fokussiert

Tengern hatte sich für das Gastspiel im Versmolder Vorort viel vorgenommen, wollte unbedingt den Sprung in die Spitze schaffen. Entsprechend engagiert, vor allen Dingen aber fokussiert, konzentriert und ruhig ging der TuS an die keinesfalls leichte Aufgabe heran. Immerhin hatte Peckeloh daheim in dieser Saison noch nicht verloren. »Es war ein tolles Spiel, gerade von unserer Seite«, befand Sander. »Nicht unbedingt der große fußballerische Leckerbissen. Aber wir haben abgeklärt gespielt, wirkten insbesondere auch in unserer jungen Dreier-Kette routiniert. Dabei hatten Holm und ich im Vorfeld leichte Sorgen, dass die Jungs mehr die abendliche Fete im Kopf hatten als das Spiel. Aber dem war nicht so. Alle waren voll bei der Sache.«

Die ersten 45 Minuten auf dem Kunstrasen am Schulplatz waren geprägt von langem Abtasten. Chancen waren Mangelware. Eine der wenigen bot sich Magnus Giersdorff, der Peckelohs Torhüter bei einem Freistoß nach fünf Minuten aber auf dem Posten fand. Auf der Gegenseite verzog Schmidt nach einer halben Stunde. Die beste Möglichkeit bot sich Maxi Schwier, der zehn Minuten vor der Pause aus 16 Metern knapp verzog.

Hebestreits goldenes Händchen

Nach dem Wechsel wirkte Tengern noch entschlossener. Ein Jurez-Kopfball nach Giersdorff-Freistoß verfehlte nur knapp sein Ziel. Wenig später dann schickte Trainer Hebestreit Richard Urban für Calvin König ins Spiel und bewies damit ein goldenes Händchen. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung landete ein abgewehrter Ball – etwa 35 Meter vor dem Tor – bei ihm. Urban marschierte noch ein paar Meter und nagelte die Kugel dann perfekt in den Winkel des Peckeloher Kastens.

Tengern ließ die Gastgeber nun kommen, hatte aber alles im Griff und setzte mit Kontern Nadelstiche. »Gerade Yasin Köse bot dabei eine sehr gute Leistung«, freute sich Kai Sander.

Köse legt für Knicker auf

Köse war es auch, der maßgeblich an der Entscheidung zugunsten der Kleeblätter beteiligt war. Sieben Minuten vor dem Ende erkämpfte sich Maximilian Schwier das Leder, legte es tief auf Köse, der es dann nicht auf eigene Faust versuchte, sondern den freistehenden Alexander Knicker bediente, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. »Das Tor gehörte zur Hälfte Yasin.«

Peckeloh warf nun alles nach vorn, schickte auch den Ex-Tengeraner Woijtek Kosecki in die Spitze, woraufhin Hebestreit Waldemar Jurez in die Defensive als direktem Gegenpart von Kosecki beorderte. »Es gab zwar noch zwei brenzlige Situationen, am Ende aber sind wir verdient als Sieger vom Platz gegangen«, so Sander. »Jetzt wollen wir noch gegen Bad Lippspringe nachlegen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.«

Trainer Holm Hebestreit war ebenfalls sichtlich zufrieden. »Wir haben das richtig gut gemacht. Hinten stabil und vorne geduldig auf unsere Chance wartend.«

TuS Tengern : Fischer; Schwier, Stühmeier (65. Zieba), Budde, Gerfen, Giersdorff, Bley, König (65. Urban), Köse, Jurez, Knicker (85. Süzen)

Tore : 0:1 (70.) Urban, 0:2 (83.) Knicker

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