Sa., 03.03.2018

Landesliga: TuS Tengern rechnet trotz des Wetters mit dem Spiel bei der SVEW Hellwach nach dem Winterschlaf

Eine Schicht aus Schnee und Eis hat am Freitag noch den Sportplatz an den Werster Pappeln bedeckt.

Eine Schicht aus Schnee und Eis hat am Freitag noch den Sportplatz an den Werster Pappeln bedeckt. Foto: Marc Schmedtlevin

Von Marc Schmedtlevin

Tengern (WB). Der Neustart fällt nicht leicht. In den beiden vergangenen Serien verlor der TuS Tengern das erste Spiel nach der Winterpause. Dieses Mal soll es anders sein. Im Derby bei der SV Eidinghausen-Werste will der Fußball-Landesligist punkten – wenn es das Wetter zulässt.

Ein Blick auf den Sportplatz an den Werster Pappeln verhieß am Freitag noch nichts Gutes. Vor allem entlang der Seitenlinien lag eine Schicht aus Schnee und Eis. An ein Fußballspiel wäre zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken gewesen. Doch etwas höhere Temperaturen könnten spätestens am Sonntag dafür sorgen, dass der Ball rollt. »Sollten wir wirklich acht, neun Grad bekommen, würde es mich sehr wundern, wenn wir nicht spielen«, sagt Tengerns Holm Hebestreit.

Trainingsplan geht auf

Der Trainer und sein Team sind auch bereit. Die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil war so ausgerichtet, dass der Auftakt nach zuvor zwei abgesagten Partien in Werste erfolgt. »Wir haben am spätesten mit dem Training begonnen, ich wollte die Jungs nicht überbelasten. Dieser Plan ist zu 100 Prozent aufgegangen«, berichtet Hebestreit, der allerdings mit den zuletzt absolvierten Testspielen nur bedingt zufrieden sein konnte. Speziell die Anzahl der Gegentreffer bereitete ein wenig Sorge. »Das muss aber noch nichts heißen. Von jetzt an müssen wir ein griffiges Mittelfeld und eine aufmerksame Abwehr mit Torwart Alexander Fischer dahinter stellen. Dann wird es auch gelingen, den Laden hinten wieder zu zu bekommen«, blickt Hebestreit auf den Liga-Alltag voraus.

Die erste große Hürde stellt die SVEW dar. Auch, weil die Tengeraner zuletzt keine guten Erfahrungen mit ersten Pflichtspielen nach der Pause machten. In der Vorsaison verlor man beim SC Verl II, in der Serie davor bei RW Mastholte. »Dieses Mal wollen wir einen guten Start hinlegen«, gibt der TuS-Coach das Ziel aus.

SVEW kein Lieblingsgegner

Allerdings gehören die Vereinigten nicht gerade zu Tengerns Lieblingsgegnern. Nur insgesamt einen Punkt nahmen die Kleeblätter in den beiden vergangenen Saison aus Bad Oeynhausen mit. Auch im Hinspiel dieser Serie tat sich der TuS beim 0:0 schwer. »Grundsätzlich lautet die Devise: gut spielen und gewinnen. Wenn wir dieses Mal nur gewinnen, soll das schon genügen«, sagt Hebestreit, der sich aber auch schon mit einem Teilerfolg in Form eines Zählers zufrieden geben könnte. Den Gegner kennt das TuS-Team jedenfalls bestens. Gemeinsam wurde am vergangenen Wochenende nach dem eigenen Testspiel das 2:2 der SVEW gegen Bad Lippspringe beobachtet. »Es war kalt, aber aufschlussreich«, berichtet Hebestreit.

Mit Blick auf den gesamten zweiten Saisonabschnitt wird die Marschroute von ihm offensiv ausgegeben. Nach sechs niederlagenfreien Partien vor der Pause mischt Tengern wieder ganz vorne mit. Bei Siegen in den beiden ausstehenden Nachholspielen winkt Platz zwei. »Wir sind uns der Situation bewusst, deswegen werden wir jetzt mehr hop oder top spielen«, sagt Hebestreit, der bei seinem Angriff auf die vorderen Plätze einen Leitsatz von Jürgen Klopp heranzieht: »Er hat gesagt: Die Lust auf das Gewinnen muss größer sein als die Angst vor dem Verlieren.«

Diese Aussage soll ein Großteil der Tengeraner gleich am Sonntag beherzigen. Nur Lukasz Grzegorczyk und Marcel Feder fallen beim Neustart verletzungsbedingt aus.

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