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Di., 09.05.2017

Handball: TuSN-L will vor großer Kulisse Titel feiern Der Broadway von Lübbecke

Die Merkur-Arena hat es ihm angetan: Kenji Hövels (am Ball) will am Mittwochabend vor möglichst vielen Zuschauern die Meisterschaft in der 2. Handball-Bundesliga feiern.

Die Merkur-Arena hat es ihm angetan: Kenji Hövels (am Ball) will am Mittwochabend vor möglichst vielen Zuschauern die Meisterschaft in der 2. Handball-Bundesliga feiern. Foto: Jens Göbel

Lübbecke (hw). Die Party soll weiter gehen: Nach der perfekt gemachten Rückkehr in die Handball-Bundesliga will der TuS N-Lübbecke gleich weiterfeiern und die Meisterschaft am Mittwoch gegen die SG Leutershausen vorzeitig sichern – und das am liebsten in einer voll besetzten Halle.

Nach dem klar gemachten Aufstieg waren die TuS-Verantwortlichen noch einmal in die Offensive gegangen, um dem möglichen Meisterstück einen würdigen Rahmen zu verleihen. Wie erfolgreich der Klub dabei bei seinen Fans war, wird sich allerdings wohl erst am Mittwochabend an der Tageskasse zeigen. Die ganz große Aufstiegseuphorie sei seit dem entscheiden Sieg in Neuhausen allerdings noch nicht ausgebrochen. Zwar hätten die aufgelegten Aufstiegsshirts guten Absatz gefunden, in Sachen Ticketverkauf für das drittletzte Heimspiel der Saison sei allerdings noch Luft nach oben.

 

»Ich liebe unsere Halle«

 

Teammanager Zlatko Feric würde sich über volle Tribünen in jedem Fall freuen: »Die Mannschaft ist in dieser Saison in Vorleistung gegangen und hat sich eine gute Kulisse verdient.« Feric zieht dabei einen durchaus humorigen Vergleich: »Es ist ein bisschen wie am Broadway in New York. Wenn die Vorstellung nicht gut ist, kommen die Leute nicht wieder. Aber unsere Vorstellungen in dieser Saison sind gut!«

Konkrete Planungen für eine entsprechende Meistersause, die Lübbecker brauchen gegen den Abstiegskandidaten nur noch einen Punkt, um den Titel schon jetzt zu sichern, gebe es allerdings nicht. Das mag auch an den guten Erfahrungen der vergangenen Wochen liegen. »Vor dem Spiel in Neuhausen haben wir es schließlich genau so gemacht«, gibt Feric zu bedenken.

Ein Lübbecker hat das heimische Publikum allerdings schon in seiner ersten Saison beim TuS ins Herz geschlossen. »Ich liebe unsere Halle und spiele dort so gerne, weil die Stimmung immer gut ist. Auch wenn mal nicht ganz so viele Fans da sind«, sagt Kenji Hövels. Der Mann aus dem Rückraum war vor der Saison gemeinsam mit Trainer Aaron Ziercke aus Rostock in den Altkreis gewechselt.

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