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Sa., 19.08.2017

DHB-Pokal: TuS trifft auf TSV Hannover-Burgdorf Lübbeckes erster wahrer Härtetest

Sieht sein Team nicht als chancenlos an: TuS-Trainer Aaron Ziercke.

Sieht sein Team nicht als chancenlos an: TuS-Trainer Aaron Ziercke. Foto: Pollex

Lübbecke (WB/mas). Vorbereitung war gestern, jetzt wird es ernst: Für die Handballer des TuS N-Lübbecke steht an diesem Samstag das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm. In der 1. Runde des DHB-Pokals trifft der Erstliga-Aufsteiger in der Arena Hildesheim (20 Uhr) auf die TSV Hannover-Burgdorf.

Einem direkten Duell gingen beide Mannschaften am vergangenen Wochenende beim Spielothek-Cup in Lübbecke und Minden noch aus dem Weg. Sich gegenseitig beobachten konnten die Kontrahenten aber natürlich schon. Zu hohen Stellenwert hat diese Beobachtung für TuS-Trainer Aaron Ziercke allerdings nicht: »Es bleibt abzuwarten, wie viel Hannover in den Spielen schon gezeigt hat.«

Als positives Zeichen wird Ziercke aber sicherlich mitgenommen habe, dass sich die TSV auch noch nicht in Topform befindet. Speziell im Finale gegen den TBV Lemgo, als eine deutliche Führung vergeben wurde, waren Schwächen zu erkennen. »Bei denen wird sich die Arbeit der neuen Trainer auch erst einmal durchsetzen müssen«, sagt Ziercke, der aufgrund des Kaders dennoch dem Team um Carlos Ortega und Iker Romero die Favoritenrolle zuschiebt. Zu klein möchte der Coach sein TuS-Team aber auch nicht reden: »Wir sind in diesem Spiel nicht chancenlos und in der Lage, Hannover vor Probleme zu stellen.«

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Es ist der einfachste Weg zu einem Titel.

Zlatko Feric

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Ganz ähnlich sieht es auch Teammanager Zlatko Feric: »Wir werden nicht schon vor der Fahrt dorthin aufgeben.« Schließlich machte der TuS in der Vergangenheit mehrere gute Erfahrung mit dem Pokalwettbewerb. »Es ist der einfachste Weg zu einem Titel. In wenigen Schritten kann man etwas Besonderes erreichen. Alle haben den Wunsch, nach Hamburg zu fahren«, träumt Feric vom Final-Four.

Die größte Gefahr dürfte bei der TSV im Spiel über den Kreis drohen, das machte schon der Spielothek-Cup deutlich. »Auf dieser Position verfügt das Team über drei sehr gute Leute«, sagt Ziercke und meint damit Ilija Brozovic, Evgeni Pevnov und Dominik Kalafut. Hinzu komme ein starker Rückraum um Nationalspieler Kai Häfner.

Ziercke mit Vorbereitung zufrieden

Um auf diese Akteure vorbereitet zu sein, hat der TuS neben dem Feinschliff im eigenen Spiel das Training in dieser Woche auch dem Gegner angepasst. Es war der Abschluss einer mehrwöchigen und intensiven Vorbereitung. »Ich bin mit dem Verlauf ganz zufrieden«, sagt Trainer Ziercke, der den Erfolg aber erst ab sofort wird ablesen können: »Die Wahrheit liegt jetzt auf dem Platz. Ergebnisse in der Vorbereitung sind sekundär.« Trotz des Vorbereitungsendes sei die Entwicklung der Mannschaft noch keinesfalls beendet. Sie müsse in den nächsten Wochen noch vorangetrieben werden. »Da spielen auch Erfahrungen eine wichtige Rolle. Für viele der Jungs ist es das erste Mal 1. Bundesliga«, erklärt Ziercke. Verzichten müssen wird er am Samstag auf den verletzten Piotr Grabarczyk sowie Ramon Tauabo. Nachdem sich der Verein vom Rechtsaußen getrennt hat, steht mit Rene Gruszka nur noch ein Spieler auf dieser Position zur Verfügung. Als Alternativen gelten Pontus Zetterman und Jo Gerrit Genz.

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