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Di., 05.12.2017

Routinier beim TuS N-Lübbecke aber kein Thema Vukovic kehrt nicht zurück

Drago Vukovic jubelt bis zum Sommer für die Füchse Berlin. Eine Rückkehr zum TuS N-Lübbecke wird es aber nicht geben.

Drago Vukovic jubelt bis zum Sommer für die Füchse Berlin. Eine Rückkehr zum TuS N-Lübbecke wird es aber nicht geben. Foto: dpa

Von Marc Schmedtlevin

Lübbecke (WB/mas). Kurzzeitig durfte geträumt werden. Im Fan-Lager des TuS N-Lübbecke begannen sofort die Spekulationen, nachdem die Füchse Berlin für den Sommer 2018 die Trennung von Drago Vukovic angekündigt hatten. Doch aus einer Rückkehr in den Altkreis wird nichts.

Die Lübbecker Anhänger verbinden mit dem Namen Drago Vukovic viel Positives. Nicht nur wegen seiner Leistungen zählte der Kroate während seines Engagements zwischen 2011 und 2015 zu den Publikumslieblingen im TuS-Trikot. Danach zog es Vukovic zu den Füchsen. Nach drei Jahren in der Hauptstadt wird Vukovic’ Vertrag dort aber nicht verlängert. Ein erneuter Wechsel an den Wiehen war zumindest nicht vollkommen ausgeschlossen. »Drago hat in unseren Überlegungen eine Rolle gespielt, weil wir tolle Erfahrungen mit ihm gemacht haben. Ein Spieler mit seiner Qualität kann für jede Mannschaft wertvoll sein. Er wird aber nicht zu uns zurückkehren«, sagte Teammanager Zlatko Feric dem WESTFALEN-BLATT. Der Kontakt zum jahrelangen Kopf der Lübbecker Mannschaft sei sowieso nie abgebrochen.

Zusage bei anderem Bundesligisten?

An ein Karriereende dürfte bei Vukovic noch nicht zu denken sein. Doch wohin führt der Weg des 34-Jährigen? Gerüchten zufolge hat er bereits bei einem anderen Bundesligisten seine Zusage gegeben.

Vukovic hätte in der aktuellen Mannschaft des TuS N-Lübbecke eine wichtige Rolle übernehmen können: die des Führungsspielers. Der eine Anführer war speziell in der schwierigen Startphase der Saison sowie in engen Partien selten zu erkennen. »Natürlich ist Drago ein Spieler, der uns helfen würde«, sagte Feric, der bekanntlich ein Freund von guten Mischungen mit jüngeren und erfahreneren Spielern ist.

Ein anderer Ex-Lübbecker schließt sich derweil den Füchsen an. Malte Semisch wechselt im nächsten Jahr von der TSV Hannover-Burgdorf nach Berlin. Der Torhüter hatte von 2013 bis 2015 für den TuS gespielt. Semisch’ Aufstieg zu einem der Topklubs in Deutschland wird auch in Lübbecke aufmerksam verfolgt. »Für uns ist es eine Auszeichnung, dass sich solche Spieler so gut entwickeln«, sagte Feric und fügte hinzu: »Es ist unmöglich, diese Spieler bei uns zu halten, wenn sie danach andere sportliche Herausforderungen annehmen können.« Der Teammanager hoffe darauf, dass der TuS N-Lübbecke auch in Zukunft Spieler wie Semisch oder auch Niclas Pieczkowski (Leipzig) und Dario Quenstedt (Magdeburg) weiterentwickeln könne.

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