Di., 30.01.2018

Sieger der »PaKa-Cup-Wertung« in Kassel ausgezeichnet Erst Osterlauf, dann Marathon

Die Sieger und Best-Platzierten der PaKa-Cup-Wertungen 2017 mit Christian Stork (links, Organisationsleiter Paderborner Osterlauf), Margita Fischer (Mitte, Sponsor EAM), Moderator Michael Aufenanger (Mitte hinten) und Marathon-Maskottchen Winnie.

Die Sieger und Best-Platzierten der PaKa-Cup-Wertungen 2017 mit Christian Stork (links, Organisationsleiter Paderborner Osterlauf), Margita Fischer (Mitte, Sponsor EAM), Moderator Michael Aufenanger (Mitte hinten) und Marathon-Maskottchen Winnie. Foto: Michael Bald

Paderborn (WB). Seit fünf Jahren gehört der »PaKa-Cup«, die Kombination des Paderborner Osterlaufs und des Kassel-Marathons, fest zum Programm der beiden größten Laufeveranstaltungen in Ostwestfalen und Nordhessen. In vier Kategorien können Läufer, die sowohl in Paderborn wie auch in Kassel starten, dabei in die Gemeinschaftswertung kommen. Jetzt wurden die Gewinner geehrt. Für die ostwestfälischen Teilnehmer reichte es dieses Mal nicht für Plätze ganz oben auf dem Treppchen.

Die Auszeichnungen werden jeweils wechselweise in Paderborn und Kassel verliehen. Dieses Mal waren einmal mehr die Hessen Gastgeber. Die herausragende Leistung aller PaKa-Cup-Teilnehmer lieferte Jens Nerkamp (PSV Grün-Weiß Kassel). Beim Paderborner Osterlauf lief er über zehn Kilometer als zweitbester Deutscher im Weltklasse-Feld in 29:38 Minuten neue persönliche Bestzeit und schaffte es damit auf Platz zwölf in der deutschen Jahres-Bestenliste 2017. In Kassel feierte er nach längerer Verletzungs-Pause als Zweiter im Halbmarathon in 1:07:49 Stunden ein furioses Comeback.

Sieg in der »Königs-Kombination« geht nach Vellmar

Auch die Zeiten der weiteren Sportler können sich wirklich sehen lassen. In der »Königs-Kombination« (Marathon Kassel und Halbmarathon Paderborn) schrammte Holger Aselmeyer (OSC Vellmar) ganz knapp an der Gesamtzeit-Marke von vier Stunden vorbei. In beiden Läufen war der Lehrer unter den Top-Ten, mit 2:44:22 Std. kam er in Kassel als Fünfter ins Ziel, in Paderborn in 1:16:03 Std. Bianca Bremmer vom rührigen Marathon-Vorbereitungs-Stützpunkt Frankenberg gewann bei den Frauen in 5:41:02 Std., knackte in Kassel als 14. in 3:58:44 Std.die vier Stunden und lieferte im starken Paderborner Halbmarathon-Frauenfeld als 44. in 1:42:18 Std. ebenfalls eine sehr gute Leistung ab.

Schnellste Frau absolviert zwei Halbmarathons in 3:17:29 Stunden

Noch schneller war die PaKa-Cup-Gewinnerin in der Kombination Halbmarathon/Halbmarathon  bei beiden Events. Carolin Comtesse (TSV Obervorschütz, 3:17:29 Std.) holte auf der bekannt schnellen Strecke in Paderborn in 1:41:46 Std. Platz zwölf, legte in Kassel noch einmal nach und verbesserte sich auf 1:35:43 Std. und lieferte damit den Beweis, dass auch die Kasseler Strecke schnell ist. Männer-Sieger Andreas Jordan (TSG Fürstenhagen, 2:38:29 Std.) schaffte es bei beiden Läufen ebenfalls unter die Top 20 (Paderborn 14., 1:19:30 Std., Kassel 16., 1:18:59 Std.).

Über die zehn Kilometer lange Distanz in Paderborn und den Kassel-Marathon war Tobias Roth (VfL Marburg) in 3:39:13 Std. der Schnellste. In Paderborn blieb er als 69. in 39:02 deutlich unter 40 Minuten, in Kassel verpasste er als 17. in 3:00:13 Std. ganz knapp die Zwei-Stunden-Marke. Pia Bohland (Marathon-Stützpunkt Borken) lief über zehn Kilometer in Paderborn (49., 44:13 Min.) und im Halbmarathon in Kassel (12., 1:33:12 Std.) sehr gute Zeiten und freute sich über den Gesamtsieg in dieser Kategorie in 2:17:25 Std.. 

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Vielleicht kommen 2018 auch mal wieder ein paar Sieger aus Ostwestfalen.

Christian Stork

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Christian Stork, Organisationsleiter des Paderborner Osterlaufs, swar voll des Lobes: »Der PaKa-Cup hat sich zu einem sehr schönen und erfolgreichen Teil der intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Paderborner Osterlauf und dem Kasseler Marathon entwickelt und das freut uns sehr.« Er berichtete von der heißen Phase der Vorbereitungen beim SC Grün-Weiß auf den Paderborner Osterlauf am Ostersamstag, 31. März und hatte zur Motivation gleich als Preise Freistarts mitgebracht.

Die meisten Sieger und Platzierten des PaKa-Cups verprachen übrigens, auch 2018 wieder mitzumachen. »Vielleicht«, so Christian Stork, »kommen dann ja auch mal wieder ein paar Sieger aus Ostwestfalen.«

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