Mi., 28.02.2018

Stadt und Stadtsportverband Bad Wünnenberg zeichnen Athleten aus Loer als verdienstvoller Sportler geehrt

Der verdienstvolle Sportler des Jahres der Stadt Bad Wünnenberg, Stefan Loer (Mitte), erhält von den SSV-Vorständen Christoph Schäfer (links) und Burkhard Fingerhut Urkunde und Ehrennadel.

Der verdienstvolle Sportler des Jahres der Stadt Bad Wünnenberg, Stefan Loer (Mitte), erhält von den SSV-Vorständen Christoph Schäfer (links) und Burkhard Fingerhut Urkunde und Ehrennadel. Foto: Brigitta Wieskotten

Von Brigitta Wieskotten

Fürstenberg (WB). Die Stadt und der Stadtsportverband Bad Wünnenberg haben im Rahmen der Sportlerehrung Stefan Loer als verdienstvollen Sportler ausgezeichnet. Als Einzelsportler wurden Patrick Dören, Richard Sprenger, Fiona Zimmerling und Ruben Switala geehrt.

Der Stadtsportverband mit seinem geschäftsführenden Vorstand um Burkhard Fingerhut und Christoph Schäfer, Sportwart Jörg Rörig, Kassierer Peter Stachowiak und Neuzugang in der Geschäftsführung, Klaudia Loer, freuten sich, die sportlichen Größen der Stadt Bad Wünnenberg in den Fokus zu rücken. Bürgermeister Christoph Rüther konnte wegen einer Erkrankung bei der Stadtsportler-Ehrung in der Aula der Fürstenberger Grundschule nicht dabei sein.

Fingerhut betonte, um spannende Großereigisse wie den Sintfeld-Cup, den Wöhlerlauf an der Talsperre oder Ausflüge der heimischen Sportler zu internationalen Turnieren, Besuche bei Bundesliga- und Internationalen Spielbegegnungen für die Mitglieder im Sportbereich zum Standard werden zu lassen, brauche es für die Ehrenamtlichen in den Vereinen die Kraft von außen. Insbesondere die hiesigen winterlichen Witterungsverhältnisse seien so ausgefallen, dass im Stadtgebiet die Vereine wegen Unbespielbarheit der Sportplätze vor ernsthafte Probleme gestellt würden. Hier hofft der SSV- und FSV-Vorsitzende Fingerhut auf die Lösung mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes innerhalb des Stadtgebietes.

Urgestein der DLRG Bad Wünnenberg

Zum verdienstvollen Sportler wurde Stefan Loer ernannt. Das Urgestein der DLRG Bad Wünnenberg erhielt vom SSV-Vorstandsteam eine Urkunde und Nadel. Als Trainer von 1984 bis heute, stellvertretender technischer Leiter von 1984 bis 1988, 1. Vorsitzender der DLRG von 1988 bis 1998, Geschäftsführer von 2010 bis 2018 und Pressewart von 2000 bis heute brachte sich Loer stets positiv in die DLRG-Ortsgruppe ein. Er ist seit Jahren intensiv als Trainer der Wettkampfmannschaften aktiv und seit 1990 regelmäßig mit seinen Teams bei den Deutschen Meisterschaften vertreten. Die Medaillensammlungen bei Bezirks-, Landes-, Deutschen Meisterschaften sind eindrucksvoll. Aber auch bei Europa- und Weltmeisterschaften holten seine Schwimmer schon Medaillen. Damit bestätigte sich auch das Können von Loer als Trainer und Motivator. So übernahm er erfolgreich die Organisation der Teilnahme der DLRG Bad Wünnenberg an den Weltmeisterschaften in 2016 in Holland. In den vergangenen Jahren sind zu den Hallen-Disziplinen noch die Freigewässer-Disziplinen hinzugekommen. So sind mit den Landesmeisterschaften im Freigewässer 2017 drei Landesmeistertitel hinzugekommen. Aktuell schwimmen wieder drei Schwimmer aus seiner Trainingsgruppe im Landeskader. Selbst schwimmt Loer bei den Senioren. Dort holte er im April 2016 mit seiner Mannschaft den achten Platz in der AK 200. Im April stehen die nächsten Senioren-Meisterschaften auf dem Plan.

Highlight soll Jugendolympiade in Buenos Aires sein

Bei den Einzelsportlern hat sich Richard Sprenger (18) bereits mit 13 Jahren an das Windsurfing gewagt. Es machte ihm so viel Spaß, dass er sich dem Verein Just Windsurfing Paderborn angeschlossen hat. 2017 nahm Sprenger an einigen Wettbewerben in Deutschland und anderen Ländern Europas in seiner Altersklasse teil. Auf der Travemünder Woche erreichte er den ersten Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Frankreich belegte er Rang 13. Beim Bundesligafinale wurde er im Einzel Fünfter und mit der Mannschaft Dritter. Auch in diesem Jahr stehen wieder einige Events – nicht nur in Deutschland – an, bei denen er auf gute Platzierungen hofft. Ein Highlight soll die Qualifikation für die Jugendolympiade in Buenos Aires in Argentinien (6. bis 18. Oktober) sein.

2018 ist erstes Seniorenjahr

Patrick Dören (18) hat im vergangenen Jahr zum ersten Mal an einigen Jedermann-Rennen mit seinem Rennrad teilgenommen. Einige Rennen gehörten zu dem German-Cycling-Cup (GCC). Mit dem Rennradfahren hat er mit 13 Jahren begonnen und in den Folgejahren an RTF-Rennen im näheren Umkreis teilgenommen. Jüngst hat er sich dem Rad-Treff Borchen angeschlossen. 2016 schloss er sich dann für das Jedermann-Team Nutrixxion an, mit dem er in Göttingen, Frankfurt, Willingen, am Nürburgring, Dresden, Hamburg, Winterberg, Bremen und Münster in seiner Altersklasse Erster wurde. In der Gesamtwertung der GCC-Serie belegte er den 2. Platz. Im Jahr 2017 ist er 16.000 Kilometer Rennrad gefahren. Für das Jahr 2018 peilt er 20.000 an. 2018 hat er sich dem Team Rose Münsterland angeschlossen. Im ersten Seniorenjahr möchte er soweit wie möglich vorne mitfahren.

Bei den OWL-Ostwestfalenmeisterschaften belegten in der U 14 und U 16 Ruben Switala (6,35 Meter) und Fiona Zimmerling (5,56 m) vom VfJ Helmern jeweils den dritten Platz im Kugelstoßen

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