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Mo., 04.12.2017

Deutsche Nationalmannschaft belegt bei der Team-Weltmeisterschaft in Marseille Platz neun. Rösner ist wieder in den Top Ten

Simon Rösner macht in der Weltrangliste einen Sprung vom zwölften auf den neunten Platz.

Simon Rösner macht in der Weltrangliste einen Sprung vom zwölften auf den neunten Platz. Foto: Matthias Wippermann

Paderborn (WB/wip). Gute Neuigkeiten für Simon Rösner. Der Spieler des Paderborner Squash Clubs ist in der am 1. Dezember aktualisierten Weltrangliste vom zwölften auf den neunten Platz geklettert und somit wieder zurück in den Top Ten. »Für mich hat einen hohen Stellenwert, wie ich diesmal die Top Ten erreicht habe – mit meinem Halbfinaleinzug in Katar. Erstmals bin ich bei einem World-Series-Turnier ins Semifinale gekommen«, sagte Rösner.

Neunter wurde der 30-Jährige auch mit der deutschen Squash-Nationalmannschaft bei der Team-Weltmeisterschaft im französischen Marseille. Wie berichtet verloren die an Position sieben gesetzten Deutschen ohne den an Grippe erkrankten Raphael Kandra mit 1:2 gegen das an Acht gesetzte Indien im Achtelfinale und verpasste somit das als Minimalziel anvisierte Viertelfinale.

Für das Team blieben nur die Platzierungsspiele

Für das Team von Bundestrainer Oliver Pettke blieben nur die Platzierungsspiele neun bis 16. Dort bezwang es in der ersten Runde die Schweiz mit 2:0. Rösner setzte sich auf der Spitzenposition gegen seinen PSC-Teamkollegen Nicolas Mueller (WRL 23) mit 3:0 durch (14:12, 11:7, 11:7), Valentin Rapp von der Sport-Insel Stuttgart benötigte fünf Sätze gegen Reiko Peter (12:14, 12:10, 10:12, 11:9, 11:6). Anschließend siegte Deutschland mit 2:1 gegen Spanien. Die Punkte fuhren Rösner (11:7, 5:11, 11:13, 11:1, 11:2 gegen Iker Pajares) und Rudi Rohrmüller vom Sportwerk Hamburg (11:8, 11:8, 4:11, 11:4 gegen Carlos Cornes) ein. Valentin Rapp unterlag Bernat Jaume mit 0:3 (2:11, 2:11, 5:11).

Squash-Weltmeister ist Ägypten

Im Finalspiel um Platz neun gegen die USA stand Bundestrainer Pettke der wiedergenesene Kandra zur Verfügung. Der Weltranglisten-42. gewann glatt in drei Sätzen mit 11:9, 11:5, 11:7 gegen Christopher Gordon. Rösner bezwang Todd Harrity (WRL 48) mit 3:1 (11:8, 8:11, 11:3, 11:5), so dass Deutschlands 2:0-Sieg und neunter Platz feststanden. Weltmeister ist Ägypten, das sich im Finale gegen Titelverteidiger England mit 2:0 durchsetzte.

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