Sa., 30.12.2017

Finalsieg gegen BV Bad Lippspringe SC Paderborn holt Silvester-Cup

Die U 21 des SC Paderborn hat die 30. Auflage des Silvester-Cups gewonnen.

Die U 21 des SC Paderborn hat die 30. Auflage des Silvester-Cups gewonnen. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB/pk). Die U 21 des SC Paderborn hat den 30. Silvester-Cup des SV Heide um den Preis der Sparkasse Paderborn-Detmold im Sportzentrum Maspernplatz gewonnen und sich ein Preisgeld in Höhe von 1200 Euro verdient. Im Endspiel besiegte der Oberligist den Landesligisten BV Bad Lippspringe mit 6:5 nach Verlängerung. 

Der neunte Turniersieg des SCP war zweifellos ein besonderer. Eine mit U 19 Spielern noch weiter verjüngte Mannschaft und mit dem Co-Trainer Christopher John an der Bande gelang im Duell der Soethe-Brüder (Dominique gegen Philippe) der Coup. »Meine Jungs waren von Anfang an heiß und haben das super gemacht. Ich denke, dass wir der verdiente Cup-Sieger sind«, sagte John.

Speziell der Finalsieg war aber ganz schwer erkämpft, der BVL gab sich in der regulären Spielzeit nicht geschlagen. »Das wollen die Fans sehen, beide haben Vollgas gegeben, keiner hat verwaltet«, sagte John und Turnier-Organisator Thomas Dreßler geriet ins Schwärmen: »Das war ein Finale der Extraklasse und der krönende Abschluss dieses Silvester-Cups.«

Cagatay Karaca wurde mit zwei Toren in der Verlängerung zum Paderborner Matchwinner, Verlierer-Coach René Deffke war dennoch nicht enttäuscht: »Ich kann den Jungs überhaupt keinen Vorwurf machen. Das war ein gutes Turnier meiner Mannschaft und das gibt uns hoffentlich einen Schub für die Meisterschaft.« Im Kampf um den Klassenerhalt verstärkt sich der BVL in der Rückrunde mit Patrick Grziwotz (zurück vom FC Nieheim) und Mohamed Kawakbi (ausgeliehen vom Delbrücker SC).

Der DSC holt Torwart Daryoush Housseini zurück. Ein gutes Turnier spielte auch der Gastgeber, der erst im Halbfinale vom späteren Sieger gestoppt wurde und nach einem 3:1-Erfolg gegen den SJC Hövelriege Dritter wurde. »Uns haben am Ende Körner gefehlt, aber die Leistung war insgesamt super«, sagte Heides Trainer Helmut Hartmann und auch Christoph Bretschneider vom Viertplatzierten SJC Hövelriege war zufrieden: »Wir haben mehr erreicht als erwartet.«

Das galt nicht für den Titelverteidiger. Der SV Marienloh schied im Achtelfinale gegen den SV Atteln aus, nachdem Hendrik Mühlenbein kurz vor Ende getroffen hatte. »Das war ärgerlich und unnötig, aber wir haben zu viele Fehler gemacht und unseren Ballbesitz nicht ausgenutzt«, sagte Marienlohs Coach Claas Teipel zum Aus seiner Futsal-Experten. Für die »Futsal-Profis« des SCV Neuenbeken war schon nach der Vorrunde Schluss. Der Bezirksligist scheiterte im Neunmeterschießen an A-Ligist GW Paderborn.

Am Ende blieben dann doch viele Große übrig. Vorjahresfinalist DJK Mastbruch verabschiedete sich allerdings ebenso nach dem Viertelfinale wie Westfalenligist Delbrücker SC. Die Gefühlslage war jedoch völlig unterschiedlich. »Das war zu wenig«, urteilte Delbrücks Lukas Cramer, während Mastbruchs Trainer Roberto Busacca glücklich war: »Gegen den BVL auszuscheiden, ist keine Schande. Wir haben den Fans ein Spektakel geboten. und können erhobenen Hauptes nach Hause fahren.« Das galt auch für B-Ligist SV Sande, der im Achtelfinale gegen Delbrück chancenlos war.

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