Mi., 16.05.2018

VoR Paderborn: Nach der U 16 und der U 18 ist auch die U 13 Westdeutscher Meister Das Triple ist perfekt

Die U 13 des VoR feiert den Westdeutschen Meistertitel (hinten, von links): Justus Hensen, Haode Yin, Alexander Wiens, Kapitän Oskar Bialas, Lasse Hinnerks, Lukas Kubi, Maskottchen Clemens Bialas, (vorne von links) Co-Trainer Markus Sennholz und Trainer Thomas Licht.

Die U 13 des VoR feiert den Westdeutschen Meistertitel (hinten, von links): Justus Hensen, Haode Yin, Alexander Wiens, Kapitän Oskar Bialas, Lasse Hinnerks, Lukas Kubi, Maskottchen Clemens Bialas, (vorne von links) Co-Trainer Markus Sennholz und Trainer Thomas Licht.

Paderborn (WB). Der Volleyball-Regionalkader (VoR) Paderborn ist im Nachwuchs der dominante Verein auf westdeutscher Ebene. Nach der U 16 und der U 18 hat auch die U 13 den Titel des Westdeutschen Meisters gewonnen. Zudem durfte sich die U 12 über Platz zwei freuen, während die U 14 Fünfter wurde.

Die von Thomas Licht trainierten U 13-Volleyballer setzten sich in Dresselndorf in ihrer starken Vorrundengruppe sowohl gegen VV Humann Essen als auch gegen den Rumelner TV mit 2:0 durch. In der Zwischenrunde traf die Mannschaft auf Gastgeber TV Dresselndorf und überzeugte beim 25:17- und 25:15-Sieg erneut. Am zweiten Turniertag wartete im Halbfinale erneut der Rumelner TV auf die Paderborner, die sich noch einmal deutlich steigerten und mit einem souveränen 25:18 und 25:11 ins Finale einzogen. Im Endspiel ging es gegen die Solinger Volleys. Die Jungs von Thomas Licht zeigten gegen den stärksten Gegner ihre beste Leistung und großes Kämpferherz. Als der erste Satz beim Stand von 21:24 verloren schien, kamen die VoR-Asse zurück und erarbeiteten sich noch den 26:24-Satzgewinn. Der zweite Durchgang ging mit 25:21 an die Paderborner, die den Titel mit einem kollektiven Jubelschrei feierten.

U 13 auf dem Weg zum Titelgewinn ohne Satzverlust

Auch die U 12-Talente von Erfolgscoach Juri Kudrizki feierten ihr tolles Abschneiden, den zweiten Platz in Schwerte, ausgiebig. Die aus erfahreneren Spielern (Leon Lüke, Laurin Link und Lasse Markussen) und vier Spielern, die erst in dieser Saison mit dem Volleyballspielen begonnen haben (Lukas Kubi, Daniel Kraus, Eugene Hoffmann und Mark Penner), bestehende Mannschaft setzte sich in der Vorrunde in beeindruckender Manier durch. Der VC Menden-Much (15:4 und 15:6) und der Soester TV (15:7 und 15:5) blieben chancenlos. Im Viertelfinale standen sie dem TuS Lintorf gegenüber. Die mitgereisten Betreuer Eberhard Kubi und Florian Grothaus freuten sich über den nächsten souveränen Sieg, ein 15:10 und 15:5. Eine weitere Leistungssteigerung machte im Halbfinale das 15:8 und 15:10 gegen den VV Humann Essen möglich. Des Gegners Motto »Mit Essen spielt man nicht« konterten die Paderborner mit ihrem Leitspruch: »Selbstvertrauen kommt durch das Wissen, gut vorbereitet zu sein.«

U 12 hat im Finale schon eine Hand am Siegerpokal

Damit trafen die U 12er – wie 2017 – im Finale auf die Solingen Volleys, die sich nicht erneut besiegen lassen wollten. In einer packenden Partie musste der dritte Satz entscheiden. Beim 10:5 schien der Titel greifbar, doch letztendlich setzte sich Solingen doch noch mit 15:13 durch.

Die ebenfalls von Licht trainierte U 14 wurde in Düren unter schwierigen Bedingungen Fünfter. Krankheitsbedingt standen mit Damian Baker, Haode Yin, Tim Pfeiffer, Phong Le und Kapitän Oskar Bialas nur fünf Spieler zur Verfügung. Nach einem Sieg gegen Köln und einer Niederlage gegen den späteren Titelträger Düren in der Vorrunde war in der Zwischenrunde der Telekom Post SV Bielefeld zu stark. In den Spielen um die Plätze fünf bis acht setzte sich das Team aber gegen den VBC Paderborn sowie Aachen durch und erkämpfte sich den fünften Platz.

Erstmals in allen Altersklassen bei den Westdeutschen Meisterschaften

Insgesamt verbucht die Talentschmiede von Juri Kudrizki eine beispiellose Bilanz. Erstmalig qualifizierten sich in diesem Jahr alle sechs Altersklassen für die Westdeutschen. In den jüngsten fünf Jahren erzielten die Teams 20 Podestplätze, darunter zehn Titel bei den Westdeutschen und sogar einen Titel bei der Deutschen.

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