Fr., 18.05.2018

Zweitligist auch im Rückspiel gegen Düsseldorf ohne Johannknecht Der Geheimplan der Dolphins

Dolphins-Präsident David Schmidtmann denkt über eine Neuverpflichtung auf der Quarterback-Position nach.

Dolphins-Präsident David Schmidtmann denkt über eine Neuverpflichtung auf der Quarterback-Position nach. Foto: Elmar Neumann

Paderborn WB/(en). Das eine freie Wochenende zwischen dem Hinspiel (0:35) und dem Rückspiel gegen die Düsseldorf Panther (Sonntag, 15 Uhr, Hermann-Löns-Stadion) hat den Paderborn Dolphins gutgetan. Ein Problem aber bleibt: Das Comeback des verletzten Quarterbacks Moritz Johannknecht ist nicht in Sicht.

»Moritz wird am Sonntag auf keinen Fall spielen können und ist auch in der Woche danach gegen Solingen definitiv nicht mit dabei. Ob es dann für das Spiel in Langenfeld reicht, müssen wir abwarten«, sagt Dolphins-Präsident David Schmidtmann. »MoJo« hatte sich bereits in einer frühen Phase der Auftaktpartie gegen die Berlin Adler verletzt und ist mit Muskelfaserrissen im Ober- und Unterschenkel zum Zuschauen verurteilt. Auch ohne Johannknecht reichte es gegen die Adler zum Sieg (38:6), aber sowohl in Lübeck (0:18) als auch in Düsseldorf lief es in der Paderborner Offense doch alles andere als rund. Am Sonntag wollen die Dolphins die Panther, den ungeschlagenen Tabellenführer der German Football League 2 Nord, auf der Quarterbackposition mit einer geheimen Mixtur aus den vorhandenen Möglichkeiten überraschen. Die Frage, ob nicht doch personell nachgelegt werden muss, ist allerdings noch nicht final beantwortet. Auf europlayers.com ist eine Suchanzeige geschaltet. »Wir werden uns ansehen, wie das gegen Düsseldorf klappt und dann entscheiden, ob und wann noch ein Neuer kommen könnte. Natürlich haben wir mit Moritz darüber gesprochen und auch für ihn ist es am wichtigsten, dass das Team erfolgreich ist«, sagt Schmidtmann.

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Wir werden sehen, wie das gegen Düsseldorf klappt.

David Schmidtmann

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Gegen Düsseldorf käme ein Erfolgserlebnis unter diesen Voraussetzungen in jedem Fall unerwartet. Zu stark präsentierte sich der selbst ernannte Titelanwärter in den bisherigen drei Spielen, zu ausgeprägt waren die Paderborner Probleme. »Die Favoritenrolle ist zweifelsfrei vergeben. Die Panther haben bislang extrem überzeugt und sind sowohl in der Offense als auch in der Defense sehr stark besetzt«, sagt Schmidtmann und versprüht doch verhaltenen Optimismus. Der Grund dafür: Die Personalsituation hat sich in den vergangenen Tagen entspannt. Bis auf Moritz Johannknecht und Derek Hurschman steht Headcoach Marc Droste nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. In Zahlen bedeutet das laut des Präsidenten: »In Düsseldorf hatten wir nach dem ersten Quarter gerade mal 27 einsatzfähige Spieler. Am Sonntag werden uns deutlich mehr als 40 Jungs zur Verfügung stehen.«

Außenseiter möchte zuhause ungeschlagen bleiben

Das Mehr an Akteuren ist aber nur dann von Vorteil, wenn es im Angriff gelingt, mehr Raumgewinn und mehr First Downs zu verbuchen. »Die Offense ist gefordert, unsere Defense mehr zu entlasten, als das zuletzt der Fall war. Aber das wissen die Jungs und wollen alles daran setzen, den eigenen Fans eine überzeugende Leistung zu zeigen. Auch wenn wir der Außenseiter sind, wollen wir zuhause ungeschlagen bleiben«, sagt Schmidtmann.

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