Di., 05.06.2018

Ü50-Basketballer des SC Grün-Weiß Paderborn bei ihrem DM-Debüt Vierter Verblüffend erfolgreich

Die Ü50-Basketballer des SC Grün-Weiß Paderborn (oben von links) bei der DM-Endrunde in Hagen: Detlef Tipp, Glücksbringer Klaus Knoke, Christoph Bartels, Thomas Schrödter, Reinhard Ellenbürger, Lutz von Glahn, Alexander Flekler sowie (unten von links) Rolf Willebrand, Frank Roggon, Christian Raulf, Hans Peter Tipp und Sergej Kornienko.

Die Ü50-Basketballer des SC Grün-Weiß Paderborn (oben von links) bei der DM-Endrunde in Hagen: Detlef Tipp, Glücksbringer Klaus Knoke, Christoph Bartels, Thomas Schrödter, Reinhard Ellenbürger, Lutz von Glahn, Alexander Flekler sowie (unten von links) Rolf Willebrand, Frank Roggon, Christian Raulf, Hans Peter Tipp und Sergej Kornienko. Foto: Pro-Basketball Paderborn

Hagen (WB). Die Ü50-Basketballer des SC Grün-Weiß Paderborn haben die Großen des nationalen Basketballs verblüfft. Mit Platz vier bei der Deutschen Meisterschaft in Hagen gelang den Paderbornern am Wochenende ein spektakuläres Debüt im Kreis der besten 16 deutschen Mannschaften. So gut hatte seit fünf Jahren kein Neuling mehr abgeschnitten.

»Insbesondere am ersten Turniertag haben wir aus unseren Möglichkeiten das Beste gemacht«, stellte Spielertrainer Hans Peter Tipp fest. Sein Team startete mit einem 38:34 gegen den letztjährigen Vizemeister TSV Breitengüßbach in die DM-Kurzspiele. Dem ließen die Paderborner im zweiten Gruppenspiel gegen die BG Göttingen nach drei Dreiern in den ersten drei Minuten von Christoph Bartels (2) und Reinhard Ellenbürger ein 46:39 folgen. Damit war der Gruppensieg bereits vor dem 33:28 gegen die SG Langen/Frankfurt um den früheren Paderborner Olaf Kinsky perfekt. Neben ihm standen mit Fritz Förster, Jan Lingemann (beide Köln/Düsseldorf), Konstantin Sapalidis (Feuerbach/Echterdingen) und Martin Wiegand (Ansbach/Erlangen) vier weitere frühere VBC/Baskets-Akteure in Hagen auf dem Parkett.

Kornienko glänzt beim sensationellen Sieg über Charlottenburg

Ihr kleines Meisterstück gelang den Grün-Weißen im Viertelfinale gegen DBV Charlottenburg mit dem früheren Nationalspieler Lutz Wadehn und dem einstigen Bundesliga-Topwerfer John Dronsella. Der Paderborner Sergej Kornienko stahl den beiden Berlinern die Show und hielt sein Team mit drei Dreiern und insgesamt zwölf Punkten im Spiel, ehe beim Stand von 19:20 die Seiten gewechselt wurden. Mit dem besseren Start in Abschnitt zwei und einer zwischenzeitlichen 36:29-Führung brachte Grün-Weiß mit 39:35 die größte Sensation des Tages ins Ziel. Sie standen im Halbfinale der DM-Endrunde.

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Wir haben auch Größe gezeigt, als es nicht mehr so optimal lief.

Hans Peter Tipp

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»Leider hat uns am zweiten Tag das Wurfglück verlassen«, sagte Tipp: »Trotzdem haben wir den Paderborner Basketball sehr würdig vertreten, weil wir auch Größe gezeigt haben, als es nicht mehr so optimal lief.« Das war beim 24:34-Aus im Halbfinale gegen den USC Freiburg der Fall, als die Grün-Weißen zu schnell 5:19 in Rückstand gerieten. Im Spiel um Platz drei trafen die Göttinger den letzten Wurf und die Paderborner nicht. So revanchierten sich die Niedersachsen mit 37:35 für die Niederlage in der Vorrunde.

Der Titel ging an die Spielgemeinschaft aus Hagen und Telgte. Obwohl sie den Sprung auf das Podium knapp verpassten, fuhren die vom Förderverein Pro-Basketball unterstützten Paderborner als DM-Vierter keineswegs unbelohnt nach Hause: bester Neuling, zweitbestes NRW-Team, Qualifikation für die DM-Endrunde 2019 in Freiburg. Das war viel mehr, als die Grün-Weißen zuvor erträumt hatten.

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