Fr., 13.07.2018

TuS Sennelager schlägt als erster Verein aus dem Kreis in der 2. Tennis-Bundesliga auf Große Vorfreude auf die Premiere

Die Verantwortlichen und die Herrenmannschaft der Tennisabteilung des TuS Sennelager fiebern der ersten Saison in der 2. Bundesliga Nord entgegen (von links): Philipp Scholz (Spieler), Marius Kur (Trainer), Marc Renner (Teammanager und Sportwart), Matthias Wittig (Vorsitzender Tennisabteilung) auf der Stahlrohrtribüne vor der Drei-Feld-Tennisanlage direkt neben dem Sportplatz in Sennelager – sowie (im Hintergrund) Konrad Münster, die gute Seele der Tennisabteilung.

Die Verantwortlichen und die Herrenmannschaft der Tennisabteilung des TuS Sennelager fiebern der ersten Saison in der 2. Bundesliga Nord entgegen (von links): Philipp Scholz (Spieler), Marius Kur (Trainer), Marc Renner (Teammanager und Sportwart), Matthias Wittig (Vorsitzender Tennisabteilung) auf der Stahlrohrtribüne vor der Drei-Feld-Tennisanlage direkt neben dem Sportplatz in Sennelager – sowie (im Hintergrund) Konrad Münster, die gute Seele der Tennisabteilung. Foto: Agentur Klick

Sennelager (WB/AK). Mit ihrer ersten Pressekonferenz überhaupt hat die Tennisabteilung des TuS Sennelager am Donnerstag den Endspurt zur Premierensaison der ersten Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga Nord eingeläutet.

Zum Auftakt am Sonntag empfängt der TuS den Vorjahresdritten TC Iserlohn. Spielbeginn auf den Tennisplätzen in Sennelager (Sennelagerstraße 169) ist um 11 Uhr.

Matthias Wittig, seit 2013 Vorsitzender der Abteilung, hielt auf die Frage von Moderator Jürgen Lutter mit seiner Begeisterung nicht hinter dem Berg. »Wir freuen uns auf die anstehende Zweitliga-Spielzeit. Mit unseren 80 Mitgliedern und den drei Plätzen sind wir der kleinste Verein in der 2. Bundesliga, aber vielleicht können wir unsere Premiere gegen Iserlohn sogar mit einem Erfolg krönen. Es ist herausragend, was unsere Herren in den vergangenen Jahren mit ihren sechs Aufstiegen in Serie geleistet haben«, sagte Wittig. Er sieht den Verein für die Herausforderung organisatorisch »ganz gut aufgestellt«. Bis Sonntag seien nur noch Kleinigkeiten zu machen, die Plätze würden bearbeitet und für die Spieler optimal in Schuss gebracht. Saisonziel sei der Nichtabstieg.

Im Hinblick auf die Stärke der Nordgruppe schließt Teammanager Marc Renner eine Fortsetzung der Aufstiegsserie aus. Außerdem genüge der Verein mit seinen nur drei Plätzen nicht den Anforderungen des Deutschen Tennisbundes für die Teilnahme am Spielbetrieb der 1. Bundesliga und habe im Hinblick auf die Paderborner Tennis-Base mehr Interesse an einer sechs Spieler umfassenden Mannschaft (in der 1. Bundesliga spielen 4er-Teams). Für Renner ist Erstliga-Absteiger TK Blau-Weiß Aachen »der Topfavorit« auf die Meisterschaft und den Aufstieg.

Auch Trainer Marius Kur fiebert der Saison entgegen. »In der Breite gut aufgestellt«, sieht er den 14 Spieler umfassenden Kader. »Wir haben ein junges, ehrgeiziges Team mit einer guten Stimmung. Die Jungs haben Lust und Spaß hier zu sein«, sagt Coach Kur.

Einer davon ist der aus Verl stammende Neuzugang Philipp Scholz, der im vergangenen Winter für den TC Grün-Weiß Paderborn in der Westfalenliga aufgeschlagen hat und laut sportlicher Leitung »seine Einsätze bekommen« wird. Wieder dabei ist der Franzose Antoine Hoang, der vor einem Jahr das entscheidende Match zum Aufstieg gewann. Als Nummer 221 der Weltrangliste steht Hoang dieses Mal auf Rang zwei der Meldeliste, hinter Neuzugang und Spitzenspieler Yang Tsung-Hua (Taipeh, ATP-164).

Dem TuS treu geblieben ist auch Roberto Ortega-Olmedo (ATP-297) an Position drei. Dahinter folgen bis Platz sechs die Neuzugänge Patricio Heras (Argentinien, ATP-325), Ivan Gakhov (Russland, ATP-325) und Frederico Ferreira Silva (Portugal, ATP 359). »Wir sind froh, einen großen Kader zu haben, setzen aber auch auf Kontinuität und versuchen an jedem Spieltag mit bestmöglicher Aufstellung anzutreten. Wir schauen nicht auf die Gegner, sondern auf uns«, versprechen Kur und Renner unisono.

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