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Sa., 11.11.2017

Uni Baskets verlieren gegen die Rheinstars Köln mit 61:72 Der Traumstart reicht nicht

Maximilian Kuhle wird von zwei Kölnern unsanft ausgebremst.

Maximilian Kuhle wird von zwei Kölnern unsanft ausgebremst. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Mit 27:12 entscheiden die Uni Baskets das erste Viertel gegen die Rheinstars Köln für sich. Doch auch dieser Traumstart reicht dem Team von Headcoach Uli Naechster nicht. Nach der Schlusssirene am Samstagabend heißt es im Sportzentrum Maspernplatz 72:61 (38:36) für die Gäste. Für die Paderborner ist es im neunten Zweitliga-Spiel der Saison die sechste Niederlage.

Dabei hatten die Gastgeber im ersten Spiel ohne den entlassenen Thomas Cooper doch so stark begonnen. »Das war unser bislang bestes Viertel«, sagte Guard Maxi Kuhle über den ersten Abschnitt, in dem die Baskets kurzzeitig gar bis auf 27:10 davonzogen. Vor allem Devonte Brown (13 Punkte vor der Pause) und Georg Voigtmann (7) setzten in der Offensve entscheidende Akzente. Die Baskets-Fans unter den 1310 Zuschauern honorierten die Leistung mit Standing Ovations.

Standing Ovations nach dem ersten Viertel

Doch so schnell sich die Hausherren so weit abgesetzt hatten, so schnell waren sie den Vorsprung auch wieder los. Den 27 Zählern in den ersten zehn Minuten sollten in den verbleibenden 30 Minuten nur noch 34 weitere folgen. Die Rheinstars hatten ihren überragenden Akteur in Keith Ramsey und der führte sein Team nicht nur zur Pausenführung, sondern am Ende auch zum Sieg. Während sich der Ex-Paderborner Matt Vest mit acht Zählern begnügen musste, verbuchte Ramsey 22 Punkte und bekam ein Lob von Köln-Coach Denis Wucherer: »Keith hat heute für uns die Kohlen aus dem Feuer geholt.« Zwar gelang es den Baskets in der zweiten Halbzeit, aus einem 36:43-Rückstand (21.) noch einmal eine Führung zu machen, doch mit dem 54:52 (31.) wurde letztmals ein Paderborner Polster notiert. Nach einem 19:2-Lauf der Kölner zum 56:71 (37.), auch begünstigt durch den einen oder anderen fragwürdigen Pfiff, war die Frage nach dem Sieger beantwortet.

Kölner 19:2-Lauf klärt die Verhältnisse

»Unterm Strich haben die Rheinstars verdient gewonnen, denn sie haben im vierten Viertel die Chancen, die sich ihnen geboten haben, genutzt«, sagte Naechster. Seinem Team empfahl er, dass »wir die Energie, die wir im ersten und dann auch noch einmal im dritten Viertel gezeigt haben, mit in das nächste Spiel gegen Trier nehmen und dann hoffentlich zwei Punkte holen«. Ob das gelingt, wird sich am nächsten Samstag, 18. November, zeigen und dann werden die Uni Baskets auch auf die Unterstützung eines Cooper-Nachfolgers bauen können.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 13. November, im WESTFALEN-BLATT / Lokalsport Paderborn.

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