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Sa., 18.11.2017

Baskets-Guard sieht vor dem Spiel gegen Trier nicht nur das Negative Kuhle versprüht Optimismus

Baskets-Guard Maximilian Kuhle.

Baskets-Guard Maximilian Kuhle. Foto: Matthias Wippermann

Von Matthias Wippermann

Paderborn (WV). Die Uni Baskets Paderborn gehen, wie bereits berichtet, mit großen personellen Sorgen in das Heimspiel an diesem Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) gegen die Gladiators Trier. In solch einer Situation kommt gerade auf die Guards viel Verantwortung zu, besonders wenn es sich wie bei Maximilian Kuhle um einen erfahrenen Spieler handelt.

»Er ist auf seiner Position einer derjenigen, der alle zusammenruft, kühlen Kopf bewahrt und hoffentlich die richtigen Entscheidungen trifft«, sagt Headcoach Uli Naechster über den 26-Jährigen. Zu den bisherigen Leistungen des Point Guards meint der Trainer: »Seine Saison hat Höhen und Tiefen. Ich hoffe, dass er sich jetzt auf hohem Niveau stabilisieren kann.«

Kuhle: »Das mit den Höhen und Tiefen sehe ich auch so.«

Kuhle selbst äußert sich dazu wie folgt: »Das mit den Höhen und Tiefen sehe ich auch so. Ein Spiel läuft mal richtig gut, das nächste dann wieder weniger. Es könnte daran liegen, dass ich die Rolle, die ich hier in Paderborn habe, lange nicht mehr so hatte. Vor meiner einjährigen Pause war ich in Nürnberg reiner Werfer. Es braucht dann seine Zeit, um wieder in den Flow zu kommen.«

Auf die Frage, warum bei den Uni Baskets Paderborn etwas Sand im spielerischen Getriebe zu sein scheint, fällt es Kuhle nicht leicht, auf Anhieb eine Antwort zu finden. »Das ist schwierig. Viele ziehen den Vergleich mit der vergangenen Saison. Ich möchte aber die aktuelle Situation nicht zu negativ sehen. Wir haben ein neu zusammen gestelltes Team und hatten mit vielen Hindernissen zu kämpfen. Ich war krank und habe dennoch teilweise trainiert und gespielt, jetzt kam noch die Trennung von Thomas Cooper.«

Immerhin sieht der Aufbauspieler eine positive Tendenz. »Es ist wieder mehr Optimismus da. Die engen Spiele geben uns Motivation und erhalten und die Hoffnung und den Glauben.« Ähnlich sieht es Naechster: »Der Trend geht in die richtige Richtung. Im Teamspiel haben wir Schritte nach vorne gemacht. Beispielsweise wissen Armani Cotton und Georg Voigtmann jetzt besser, wie sie sich bewegen müssen.«

Gegen Trier soll der vierte Saisonsieg gelingen

Daher ist auch der Headcoach optimistisch, dass gegen Trier der dritte Heimsieg und insgesamt vierte Saisonerfolg gelingt. »Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, dass wir ein Spiel gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld gewinnen. Das ist auch notwendig, damit wir in Schlagdistanz zu den Play-off-Plätzen bleiben«, sagt Naechster.

Die Gäste sind mit einem Sieg mehr Elfter und stehen damit genau einen Rang über den Baskets. Für die Play-offs muss Platz acht her. Paderborn muss demnach noch einiges aufholen und fängt damit bestenfalls an diesem Samstag an.

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