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Di., 21.11.2017

Baskets: Georg Voigtmann belohnt sich gegen Trier mit 20 Punkten Im Sprint von Korb zu Korb

Die Leistungen von Georg Voigtmann werden kontinuierlich besser. Zum jüngsten 93:92-Heimsieg der Uni Baskets Paderborn gegen Trier steuert er 20 Punkte bei.

Die Leistungen von Georg Voigtmann werden kontinuierlich besser. Zum jüngsten 93:92-Heimsieg der Uni Baskets Paderborn gegen Trier steuert er 20 Punkte bei. Foto: Matthias Wippermann

Von Matthias Wippermann

Paderborn (WB). Auch wenn Statistik nicht allein aussagekräftig ist, diese Zahlen sprechen dennoch für sich. Georg Voigtmann hat viermal zweistellig gepunktet, dies gelang dem Baskets-Neuzugang in den vergangenen fünf der bisherigen zehn Zweitliga-Saisonspiele. Der 2,13 Meter große Brettspieler scheint angekommen zu sein in Paderborn.

Vor ihm lag eine Zeit mit harter Arbeit. »Ich habe im Training zu meinem Spiel gefunden«, erklärt Voigtmann. Headcoach Uli Naechster bestätigt, dass sich sein Schützling in den Übungseinheiten reingekniet hat und freut sich über die Konsequenzen, die vor allem vergangenen Samstag beim 93:92-Heimsieg zu beobachten waren . »Georg ist gegen Trier von Korb zu Korb gesprintet. Wir haben mit ihm auf den großen Positionen keinen Masse-, aber einen Geschwindigkeits-Vorteil«, meinte Naechster und erklärte weiter: »Auch dadurch hatten wir in diesem Spiel 19 Fastbreak-Punkte und 27 Assists. Davor hatten wir schon Partien mit null Fastbreak-Punkten und sechs Assists.«

Voigtmann: »Ich habe jetzt noch eine Gänsehaut.«

Nach dem Sieg gegen Trier geriet Voigtmann regelrecht ins Schwärmen und meinte: »Das war echt krass. Die Halle hat getobt, ich habe jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke. Dadurch angetrieben haben wir mehr Energie aufs Feld gebracht und es hat einfach Spaß gemacht zu spielen.« 20 Punkte steuerte der 23-Jährige zum vierten Saisonerfolg bei, Topscorer war Maximilian Kuhle, der fünf seiner sieben Distanzwürfe verwandelte. »Wenn Maxi den ersten Dreier reinschießt und auch den zweiten, möchte ich nicht Coach auf der anderen Seite sein«, sagte Naechster. Speziell angesprochen auf die Leistungen von Voigtmann und Kuhle meinte Paderborns Trainer: »Die beiden waren selbstbewusst und stark, aber man darf auch Dion Prewster, der wichtige Impulse gesetzt hat, oder Morgan Grim, der zum Schluss wichtige Plays gemacht hat, nicht vergessen. Im Endeffekt war der Sieg nur als Team möglich und jeder Akteur hat seinen Beitrag geleistet.«

Das Kollektiv steht auch für Voigt­mann im Mittelpunkt: »Ich denke, wir haben jetzt eine gute Mischung. Bei meinem verwandelten Dreier habe ich schon beim Pass von Devonte Brown so viel Vertrauen gespürt, da muss man den offenen Wurf einfach nehmen«, sagte er. Erfreut nahm Naechster den ersten Auftritt des nachverpflichteten Neuzugangs Prewster zur Kenntnis. »Mit ihm als zusätzlichen Spieler wurden auch bei den anderen Kräfte freigesetzt«, meinte der Headcoach.

Baskets suchen deutschen Spieler

Lob verteilte sein Gegenüber, Triers Trainer Marco van den Berg: »Paderborn ist mir sehr sympathisch. Die Baskets bauen nicht auf Söldner, sondern entwickeln deutsche Spieler weiter. Das hat man vergangenes Jahr bei Till Gloger gesehen und merkt man auch in dieser Saison bei Maximilian Kuhle.« Wahrscheinlich kommt noch ein weiterer deutscher Spieler hinzu. Nach dem langwierigen Ausfall von Ivan Buntic suchen die Baskets, wie bereits berichtet, einen Ersatz.

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