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Fr., 24.11.2017

Baskets-Neuzugang Dion Prewster hat in wenigen Tagen schon viel bewegt Der Bessermacher

Dion Prewster weiß bei den Uni Baskets auf Anhieb zu überzeugen.

Dion Prewster weiß bei den Uni Baskets auf Anhieb zu überzeugen. Foto: Matthias Wippermann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Eineinhalb Wochen steht Dion Prewster gerade in Diensten des Zweitligisten Uni Baskets. Aber diese wenigen Tage waren für den Nachfolger von Thomas Cooper wohl schon Zeit genug, um eine Menge zu bewegen. »Dion hat es bereits jetzt geschafft, uns als Team auf ein anderes Level zu heben«, zollt ihm Headcoach Uli Naechster ein außergewöhnliches Lob.

Die zehn Punkte, vier Rebounds und zwei Assists, die der 27-Jährige bei seinem Debüt zum 93:92-Sieg gegen Trier beigesteuert hat, sind bei dieser Bewertung eher zu vernachlässigen. Auch der Neuzugang selbst legt vor seinem zweiten Einsatz, dem Auftritt bei den Kirchheim Knights (Samstag, 19.30 Uhr), auf die Stats nicht den ganz großen Wert: »Ich sehe meine Aufgabe in erster Linie darin, die vielen kleinen Sachen zu tun, die sonst niemand tun will und für die du keine Auszeichnung bekommst.« Und so sind es auch aus Sicht seines Trainers vor allem die Dinge, die nicht an Zahlen und Werten festzumachen sind, die den kommunikativen 1,95-Meter-Mann nach kürzester Zeit unverzichtbar erscheinen lassen. »Man kann nicht sagen, dass Dion uns auf die Schulter genommen und alleine aus dem Tief gezogen hat, aber mit seiner offenen Art, der Erfahrung und den Qualitäten als Führungsspieler macht er für uns vieles einfacher – auf und neben dem Feld«, sagt Naechster.

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Ich tue die Dinge, die sonst niemand tun will.

Dion Prewster

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Der ehemalige neuseeländische Nationalspieler , der auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, macht einiges einfacher und damit auch seine Kollegen besser. »Seit Dion da ist, habe ich das Gefühl, dass Sachen aufgebrochen sind, die sich in den ersten zwei, drei Monaten festgefahren haben. Es hat sich etwas entladen, was der Entwicklung des Teams, aber auch der Entwicklung jedes Spielers extrem förderlich ist«, beschreibt der Coach, was Prewster ebenfalls nicht entgangen ist: »Die Jungs machen einen viel selbstbewussteren Eindruck als an meinen ersten Tagen hier und vielleicht gelingt es uns ja, dafür zu sorgen, dass zum Beispiel Maxi (Kuhle, Anm. d. Red.) und Georg (Voigt­mann, Anm. d. Red.) künftig viel öfter so grandiose Leistungen wie gegen Trier abliefern.«

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Dion ist genau der Spieler, den wir gebraucht haben.

Uli Naechster

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Die Aufgeräumtheit, die der gebürtige Kalifornier im Gespräch vermittelt, ist ihm auch auf dem Court anzumerken. Der Einstand gegen Trier war vielversprechend. Auch der Umstand, dass der für die Flügelpositionen vorgesehene Novize gleich lange auf der Eins aushelfen musste, hat ihn nicht aus der Ruhe gebracht. »Dion hat das gerade in den kritischen Phasen sehr gut gelöst. Er fragt mich nur, was er machen soll und dann macht er das«, sagt Naechster und hält in einem Zwischenfazit fest: »Sowohl als Basketballer als auch als Typ ist Dion genau der Spieler, den wir gebraucht haben.«

Kaum auszudenken, wenn sich der Headcoach auch von Ethan O’Day, Nachverpflichtung Nummer zwei, alsbald nur ansatzweise so begeistert zeigen sollte wie vom neuen Baskets-Bessermacher Dion Prewster.

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