So., 17.12.2017

Uni Baskets gewinnen beim Schlusslicht in Baunach mit 79:72 Ein hartes Stück Arbeit

Maximilian Kuhle steuert 17 Punkte zum Baskets-Sieg in Baunach bei.

Maximilian Kuhle steuert 17 Punkte zum Baskets-Sieg in Baunach bei. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/en). Die Uni Baskets verschlafen am Samstagabend im Spiel beim Schlusslicht Baunach Young Pikes den Start und gewinnen doch. Nach einem harten Stück Arbeit heißt es am Ende 79:72 (34:43) für Paderborn.

»Das war ein Kraftakt, aber ich muss den Jungs ein Kompliment machen – für die kämpferische Leistung, für die Moral und dafür, dass sie die Ruhe bewahrt und nach dem hohen Rückstand im weiteren Spielverlauf gezeigt haben, wer das bessere Team ist«, sagte Headcoach Uli Naechster.

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Ich muss den Jungs ein Kompliment machen.

Uli Naechster

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Dass es letztlich im 14. Spiel dieser Pro A-Saison zum fünften Sieg reichen sollte, war im ersten Viertel nicht unbedingt abzusehen. Die Gastgeber, die mit nur einem Erfolgserlebnis auf dem letzten Platz geführt werden, überrannten die Uni Baskets in der Anfangsphase. Nach fünf Minuten stand es 22:7 für die Young Pikes. Die 27:14-Führung (10.) nach dem ersten Viertel für das Farmteam des Erstligisten Bamberg war allen voran auf Tibor Taras zurückzuführen, der 14 seiner 22 Zähler in diesem Abschnitt sammelte. »Baunach und gerade Taras haben losgelegt wie die Feuerwehr. Aber uns war klar, dass der Gegner nicht das gesamte Spiel über weiter so treffen würde. Und das Gute daran, dass man sich so eine schlechte Phase zu Beginn leistet, ist, dass reichlich Zeit bleibt, um den Rückstand aufzuholen«, sagte Naechster. Beim 34:18 (13.) war das deutlichste Defizit notiert. Während Center Georg Voigtmann vor der Pause mit einer Bänderverletzung vom Feld musste, war es Maxi Kuhle und Phillip Daubner (je 9 Punkte vor dem Seitenwechsel) zu verdanken, dass der Rückstand nach 20 Minuten fast halbiert war.

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Daraus kann mein Team eine Portion Selbstvertrauen ziehen.

Uli Naechster

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Mit Wiederbeginn des Spiels ging zunächst insbesondere Morgan Grim voran. Der Kapitän war es auch, der mit seinen Punkten zum 52:53 (28.) für die erste Gäste-Führung des Abends sorgte und in der Crunchtime bewiesen die Paderborner auch die besseren Nerven. Erst traf Kuhle einen Dreier (70:74/38.), dann Devonte Brown (72:77/40.) und schließlich machte Kuhle mit zwei verwandelten Freiwürfen zum Endstand 20 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf. Neben Grim, Kuhle, Daubner und Brown attestierte Naechster auch Ethan O’Day und Dion Prewster, in der zweiten Halbzeit »sehr gut performt« zu haben und freute sich nach dem Fehlstart noch über einen Sieg, »aus dem mein Team eine Portion Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf ziehen kann«.

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