Fr., 12.01.2018

Uni Baskets empfangen im ersten Heimspiel des Jahres Hamburg Wiedergutmachung ist angesagt

Beobachtet von zwei Gegenspielern zieht Dominik Wolf in dieser Szene zum Korb. Der Guard soll den Baskets im Heimspiel gegen Hamburg mit seiner Dynamik helfen.

Beobachtet von zwei Gegenspielern zieht Dominik Wolf in dieser Szene zum Korb. Der Guard soll den Baskets im Heimspiel gegen Hamburg mit seiner Dynamik helfen. Foto: Matthias Wippermann

Von Matthias Wippermann

Paderborn (WB). Im ersten Heimspiel des Jahres ist gegen die Hamburg Towers heute (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) für die Uni Baskets Paderborn in doppelter Hinsicht Wiedergutmachung angesagt. Zum einen will sich der Zweitligist für die deutliche 46:71-Niederlage in Nürnberg rehabilitieren, zum anderen möchten die Gastgeber Revanche für das 53:66 im Hinspiel in Hamburg.

»Da haben wir über weite Strecken ordentlich gespielt, aber in der Schlussphase nicht mehr getroffen«, blickt Paderborns Headcoach Uli Naechster zurück. Genau genommen gelang den Uni Baskets in den letzten siebeneinhalb Minuten kein Korb. Das darf nicht wieder vorkommen.

Einsicht und Bewusstsein sind bei den Spielern vorhanden

Noch ärgerlicher war für den Trainer aber die jüngste Pleite in Nürnberg. »Die haben wir deutlich aufgearbeitet – mit allen Gründen und Erklärungen. Bei den Spielern sind die Einsicht und das Bewusstsein da, dass unser Auftritt nicht in Ordnung war. Am Freitag haben wir gegen Hamburg sowohl die Chance als auch die Verpflichtung, etwas wieder gutzumachen. Das gelingt aber nur über die Willens- und bereitschaftsebene«, sagt Naechster.

Dafür steht dem Trainer der gleiche Kader zur Verfügung wie in Nürnberg. Heißt: Die Brettspieler Georg Voigtmann und Ivan Buntic sind immer noch nicht fit. »Beide machen zwar Fortschritte, sind aber noch nicht so weit. Bei Georg könnte es eventuell nächste Woche für einen Einsatz reichen«, berichtet der Coach.

Einsatzzeiten und Training wichtig für Wolf

Gut überstanden habe Dominik Wolf sein erstes Spiel nach zweimonatiger Pause. »Er hat ja sogar elf Minuten gespielt. Für ihn ist jetzt wichtig, dass er über Einsatzzeiten und Training in seinen Rhythmus kommt – gerade bei seiner Dynamik. Ich versuche ihm in der Verteidigung und bei den Rebounds feste Aufgaben zu geben«, meint Naechster.

Gegner Hamburg, trainiert vom ehemaligen Paderborner Jugendkoordinator Hamed Attarbashi, tritt mit fünf Niederlagen in Folge an. Dennoch ist der Tabellensechste beim 13. Favorit. »Die Hamburger hatten zuletzt schwierige Spiele und wollen bei uns die Kehrtwende einleiten«, sagt Naechster und fügt hinzu: »Sie haben sich mit Adin Vrabac noch mal verstärkt. Der Bosnier hat zuletzt in der 1. Liga Spanien gespielt und bringt auch reichlich Erfahrung aus seiner Zeit bei Partizan Belgrad mit. Insgesamt besitzt Hamburg eine qualitativ hochwertige Mannschaft, gerade auf den ausländischen Positionen.« Verzichten müssen die Gäste allerdings auf Justin Raffington. Der Center zog sich bei der Heimniederlage gegen Hanau einen Kreuzbandriss zu. »Im Hinspiel war Raffington ein entscheidender Faktor, dass Hamburg gewonnen hat«, erinnert sich Naechster.

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