Mo., 22.01.2018

Baskets-Headcoach Naechster nach 53:79-Pleite in Chemnitz bedient »Es ist frustrierend«

Der Blick sagt alles: Headcoach Uli Naechster ist nach der 53:79-Niederlage der Uni Baskets in Chemnitz bedient. Erneut verliert Paderborn auswärts deutlich.

Der Blick sagt alles: Headcoach Uli Naechster ist nach der 53:79-Niederlage der Uni Baskets in Chemnitz bedient. Erneut verliert Paderborn auswärts deutlich. Foto: Matthias Wippermann

Paderborn (WB/wip). Die Zweitligasaison der Uni Baskets bleibt weiterhin äußerst unbeständig. Eine Woche nach dem überzeugenden 72:67-Heimsieg gegen die Hamburg Towers mussten die Paderborner bei den Niners Chemnitz eine 53:79-Niederlage hinnehmen.

Schon im Auswärtsspiel davor setzte es für die Uni Baskets in Nürnberg mit 46:71 eine hohe Pleite. »Es ist frustrierend, dass es uns auswärts zum wiederholten Male passiert«, ärgerte sich Headcoach Uli Naechster, der nach dem zweiten schwachen Auswärts-Auftritt in Folge mit seiner Mannschaft hart ins Gericht ging: »Wir müssen jetzt die Führungsspieler Morgan Grim, Maximilian Kuhle, Phillip Daubner, Devonte Brown und Dion Prewster in die Pflicht nehmen, das Team in solchen Situationen zusammenzuhalten. Es muss zumindest die Bereitschaft zu sehen sein, den Rückstand verkürzen zu wollen und die Chance zu haben, ein Spiel zu drehen. Doch oft fehlt bei uns etwas, um sich zurückzukämpfen.«

Naechster: »Chemnitz mit unseren Fehlern stark gemacht.«

Dabei verlief in Chemnitz die erste Halbzeit ausgeglichen. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste mir drei Zählern zurück (16:19), zur Halbzeit waren es vier Punkte (27:31). Doch dann folgte die spielentscheidende Phase. »Nach dem Seitenwechsel haben wir Chemnitz mit unseren Fehlern stark gemacht. Da war dann auch das Publikum da«, berichtete Naechster. Zu Beginn des dritten Viertels zogen die Niners mit einem 9:0-Lauf auf 40:27 davon (23. Minute). »Ich habe dann früh zwei Auszeiten genommen, doch die Möglichkeiten von außen sind begrenzt. Letztlich müssen es die Jungs auf dem Feld richten, doch es ist uns nicht gelungen, über den kämpferischen Einsatz zurück ins Spiel zu kommen. Am Ende haben wir das Feld als verdienter Verlierer verlassen«, meinte Naechster.

Paderborns Topscorer war Devonte Brown mit 16 Punkten. Ebenfalls zweistellig scorten Maximilian Kuhle und Georg Voig­t­mann (je zehn Zähler). Letztgenannter kam nach doppeltem Bänderriss erstmals wieder zum Einsatz und holte dabei acht Rebounds.

Cotton zieht sich Cut an der Stirn zu

Armani Cotton zog sich in der ersten Halbzeit einen Cut an der Stirn zu, wurde in der Pause genäht und kam nicht mehr zurück auf’s Feld. »Er hätte theoretisch spielen können, doch wir wollten nichts riskieren, zumal er nicht so gut in der Partie war«, berichtete Naechster.

Bei Chemnitz feierte der erst Freitag vorgestellte Neuzugang Hugh Robertson sein Debüt. »Das kam selbst für die Niners-Spieler überraschend. Er war aber nicht der entscheidende Faktor. Für Chemnitz waren Tinsley, Lawson und Ziegenhagen die Sieggaranten«, sagte Naechster.

Da Ulm, Baunach und Ehingen, die drei Teams, die unter Paderborn stehen, ebenfalls verloren haben, bleibt zumindest der Vorsprung auf die Abstiegsplätze bei drei Siegen.

Die nächste Gelegenheit, wieder eine überzeugende Vorstellung zu zeigen, bietet sich den Uni Baskets am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die Orange Academy (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz). Gegen den Drittletzten aus Ulm sollte gewonnen werden, sonst könnte es in der Tabelle nach unten wieder eng werden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5449009?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F4988682%2F