Sa., 27.01.2018

Uni Baskets besiegen Ulm nach 3:19-Rückstand mit 89:84 Erst entsetzt, dann erleichtert

Devonte Brown hat im Heimspiel gegen Ulm den einen oder anderen Aussetzer, erzielt aber 18 Punkte und behält in der Endphase an der Freiwurflinie die Nerven.

Devonte Brown hat im Heimspiel gegen Ulm den einen oder anderen Aussetzer, erzielt aber 18 Punkte und behält in der Endphase an der Freiwurflinie die Nerven. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/en). Die Uni Baskets leisten sich am Samstagabend im Pro A-Heimspiel gegen die Orange Academy aus Ulm einen heftigen Fehlstart und dürfen am Ende doch erleichtert aufatmen. Da heißt es 89:84 (30:35) für Paderborn.

Mit 3:19 lagen die Gastgeber vor 1336 entsetzten Anhängern im Sportzentrum Maspernplatz nach acht Minuten schon zurück. Bei den Uni Baskets fehlte jegliche Intensität, beim Farmteam des Erstligisten Ulm fielen in der Anfangsphase auch die schwierigen Würfe. »Trotzdem muss ich meiner Mannchaft ein Kompliment dafür machen, dass sie sich anschließend in dieses Spiel hineingekämpft hat. Vor allem die Jungs, die von der Bank kamen, haben einen entscheidenden Teil dazu beigetragen«, sagte Headcoach Uli Naechster und meinte nicht zuletzt Georg Voigtmann. Der Center erzielte zwölf seiner insgesamt 14 Punkte vor der Pause und hatte so einen sehr großen Anteil daran, dass sein Team den Rückstand bis zum Seitenwechsel auf fünf Zähler verkürzen konnte.

Brown behält an der Freiwurflinie die Nerven

Nach Wiederbeginn zogen die Gäste noch einmal auf 41:32 davon, doch Dreier-Experte Maxi Kuhle läutete mit zehn Punkten in Serie (3 Dreier/1 Freiwurf) die Wende ein, die Ethan O’Day mit der ersten Paderborner Führung des Abends (46:44/25.) perfekt machte. Vor Beginn des finalen Viertels hieß es 60:54, doch statt – spätestens nach dem Zwischenstand von 80:72 (36.) – einem halbwegs souveränen Sieg entgegenzusteuern, machten sich die Baskets in der Endphase noch einmal selbst das Leben schwer. Da Devonte Brown in der Schlussminute an der Freiwurflinie die Nerven behielt (4/5), reichte es aber trotzdem zum fünften Sieg im elften Heimspiel und zum achten Erfolgserlebnis in dieser Zweitliga-Saison insgesamt. »Wir haben den Vorsprung auf die Abstiegsplätze bei drei Siegen und den Rückstand auf den ersten Play-off-Platz bei zwei Siegen gehalten. Es ist immer noch alles möglich«, sagte Naechster, da nun genau zwei Drittel der Spielzeit 2017/2018 absolviert sind.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5461202?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F4988682%2F