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Sa., 04.02.2017

Sekundarschule: Mit 3,8-Millionen-Zuschuss will Stadt keinen Präzedenzfall schaffen Sekundarschule Bethel: »Schulpolitik auf den Kopf gestellt«

Sekundarschule Bethel

Sekundarschule Bethel Foto: Büscher

Von Burgit Hörttrich

Bielefeld (WB). Vom Pausenhof der Sekundarschule Bethel aus stiegen am Freitagmorgen Luftballons auf als Zeichen der Freude, dass die Schule als Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Stadt und den von Bodelschwinghschen Stiftungen erhalten bleibt.

Antje Wörmann vom Bündnis » Sekundarschule bleibt!« räumt unumwunden ein: »Dass uns die Rettung der Sekundarschule gelingt, hätten wir im September nicht gedacht.« Anfang September 2016 hatten die von Bodelschwinghschen Stiftungen als Schulträger überraschend verkündet, die Schule würde auslaufen.

Die Schule hatte erstmals 2013 Mädchen und Jungen aufgenommen. Antje Wörmann erinnert sich an die Warnungen, jeder Protest gegen die Entscheidung Bethels wäre verlorene Liebesmüh’: »Aber eine solche Entscheidung kann man doch nicht einfach so hinnehmen.« Jetzt aber freue man sich einfach und wolle keinesfalls »nachtreten«: »Wir haben das Maximalziel erreicht und dabei die Schulpolitik auf den Kopf gestellt.«

Nachdem Oberbürgermeister Pit Clausen im Hauptausschuss das Ergebnis der Gespräche zwischen Stadt und Träger mitgeteilt hatte (das WESTFALEN-BLATT berichtete), folgte am Freitag auch die Beschlussvorlage für den Rat, der am kommenden Donnerstag zustimmen soll.

Mehr Reaktionen lesen Sie am Wochenende, 4./5. Februar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

 

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