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So., 05.03.2017

Choreographie der Bielefelder Fans beim Sonntagsspiel gegen Aue Arminias Bethel-Trikot

Das Riesen-Trikot schön straff zu halten und über die Köpfe hinwegzuziehen, will geübt werden. Am Sonntag soll das schließlich auf der Tribüne klappen.

Das Riesen-Trikot schön straff zu halten und über die Köpfe hinwegzuziehen, will geübt werden. Am Sonntag soll das schließlich auf der Tribüne klappen. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/sas). Arminia Bielefeld und Bethel – das ist eine lange, bewährte Freundschaft. Das wird sich an diesem Sonntag auch beim Heimspiel des DSC gegen Aue zeigen. Dann laufen die Arminen mit Trikots auf, die auf ein besonderes Jubiläum hinweisen: 150 Jahre Bethel.

Aber nicht nur das: Unter den Fans, die die Bielefelder Kicker anfeuern werden, werden fast 800 »Bethelaner« sein: geschlossen in einem Block und natürlich in den Arminenfarben. Denn der größte Fanclub des Bundesligavereins ist in Bethel zuhause. Gegründet wurde er 2004 von Reinhard Bücker, Chef des Kultur- und Begegnungszentrums Neue Schmiede, und seiner Mitarbeiterin Friederike Gerdes.

Fanclub Arminen-Schmiede

Immerhin 600 »Mann« stark ist der Fanclub Arminen-Schmiede, der sich regelmäßig trifft, die Profis sogar im Trainingslager besucht, sich kein Heimspiel entgehen lässt und bei Fernsehübertragungen in der Neuen Schmiede für Stimmung sorgt. »Diese Fans sind unglaublich treu, sie halten immer zu ihrem Verein, jubeln über Siege und weinen bei Niederlagen«, erzählt Reinhard Bücker.

Für das Sonntagsspiel gegen Aue haben sich die Fans aus Bethel etwas einfallen lassen: Sie werden ein Riesen-Trikot mit der Aufschrift »150 Jahre Bethel« über ihre Köpfe hinweg die Tribüne hinaufziehen und so die Aufmerksamkeit auf das Jubiläum der von Bodelschwinghschen Stiftungen lenken.

Choreographie einstudiert

Diese Choreographie musste natürlich geübt werden: Im Saal der Neuen Schmiede nehmen einige von ihnen Aufstellung und proben die Handhabung des Trikots in Arminenblau. Noch einmal so gut klappt das, wenn dazu »Arminia Bielefeld« skandiert wird. Dass hier kaum einer »in Zivil« ist, ist Ehrensache. Ein Arminenschal mit dem Satz »You’ll never walk alone« ist das Mindeste. So mancher aber ist komplett ausgestattet mit Trikot und Pulli. Und Fabian trennt sich nicht einmal von seiner Mütze, um ein klares Bekenntnis abzulegen.

Ein Mitglied der Arminen-Schmiede, Volker Hellwig, wird zudem eine besondere Rolle übernehmen: Er wird Stadionsprecher Sebastian Wiese unterstützen. Und auch beim Einlaufen der Mannschaften wird Bethel vertreten sein: Kinder der Mamre-Patmos-Schule dürfen die Kicker auf das Spielfeld begleiten.

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