So., 15.10.2017

Kampagne ist Baustein des Stadtmarketings Spielwiese Bielefeld

Das Bielefeld-Marketing-Team geht die zweite Aufgabe regelrecht beispielhaft an und bringt dem Sparrenburg-Turm ein Ständchen: Kati Bölefahr-Behrends (von links), Jens Möller und Geschäftsführer Martin Knabenreich.

Das Bielefeld-Marketing-Team geht die zweite Aufgabe regelrecht beispielhaft an und bringt dem Sparrenburg-Turm ein Ständchen: Kati Bölefahr-Behrends (von links), Jens Möller und Geschäftsführer Martin Knabenreich. Foto: Mike-Dennis Müller

Bielefeld (WB/sas). »Niemand erobert den Teutoburger Wald!« singen die Arminenfans gerne. Genau dazu, zur Eroberung des Teuto, fordert allerdings das Stadtmarketing auf. Schöne Flecken sollen entdeckt, Lieblingsplätze vorgestellt werden. Und das Ganze soll dann auch noch auf der Bielefeld-Homepage geteilt werden.

Mit kreativen Ideen soll die Stadtmarke Bielefeld entwickelt werden, dafür sollen die Bürger ihre Stadt als Spielwiese entdecken. Bis zum 8. Dezember haben sie daher Gelegenheit, fünf vorgegebene Aufgaben zu lösen – und zwar möglichst im Team. »Das kann eine Familie sein, eine Klasse, ein Kegelclub oder eine Fußballmannschaft«, sagt Marketing-Chef Martin Knabenreich.

Wer also den Teuto erobern will, ist aufgefordert, das Naherholungsgebiet vor der Haustür zu erkunden und davon ein Foto oder Video zu machen. »Spiel mir das Lied vom Turm« will das Bielefelder Wahrzeichen, den Sparrenburg-Turm mit Gedicht oder Lied beworben wissen. Auch davon sollte ein Foto oder Video gemacht und hochgeladen werden.

Pudding sollte vorkommen

Bei »Drehen wir eine Runde um den Pudding?« können die Teilnehmer ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Ein Pudding sollte allerdings irgendwie vorkommen. »Heult mit den Wölfen«, klar, lockt in den Tierpark. Ein Selfie mit Esel oder ein Um-die-Wette-Heulen mit den Wölfen, fotografisch oder filmisch festgehalten, sollen es sein. Bei »Grün, grün, grün sind alle meine Kleider!« gilt es, genau diese Farbe an Orte zu bringen, denen frisches Grün gut tut. »Von oben betrachtet sind 80 Prozent von Bielefeld grün. Aber der Rest...«, sagt Jens Möller vom Stadtmarketing.

Seit gestern wird die Kampagne in der Stadt beworben, etwa acht Wochen Zeit haben die Bielefelder nun, sich bei www.mein.bielefeld.de anzumelden und ein Spieler-Profil zuzulegen. Kinder und Jugendliche dürfen mitmachen, betont Kati Bölefahr-Behrends, brauchen aber einen erwachsenen »Frontmann«.

Jeder Teilnehmer erhält einen kleinen Preis

Jeder Teilnehmer erhält einen kleinen Preis (Bielefeld-Tasse, -Magnet oder Tasche), darüber hinaus werden Preise verlost: Wer mindestens vier der fünf Aufgaben löst, kann einen Weihnachtsmarkt-Besuch für 20 Personen, eine exklusive Alpecin-Radtour mit Profi für zehn, eine VIP-Besuch bei Arminia für 15, einen Krimiabend in der Oetkerwelt für zwölf oder eine Fahrt im Sparren-Express für 20 gewinnen.

»Die Kampagne ist ein Baustein in der Neuausrichtung des Stadtmarketings«, sagt Knabenreich. Zunächst sollen die Bielefelder begeistert und als Botschafter ihrer Stadt gewonnnen werden. Dann werden die Kreise größer gezogen und gezielt etwa Studenten oder junge Fachkräfte angesprochen.

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