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Fr., 24.11.2017

Arminia-Trainier spricht vor Gebäudereinigern über Motivation Saibene: »Mit Wertschätzung fängt alles an«

Tauschen sich über Motivation aus (von links) Oliver Davidsohn, Armina-Trainer Jeff Saibene, Obermeister Hans-Dieter Kottmeyer und KH-Hauptgeschäftsführer Jürgen Sautmann

Tauschen sich über Motivation aus (von links) Oliver Davidsohn, Armina-Trainer Jeff Saibene, Obermeister Hans-Dieter Kottmeyer und KH-Hauptgeschäftsführer Jürgen Sautmann Foto: Sewöster

Bielefeld (WB/kw). Tipps zur Mitarbeitermotivation haben sich am Donnerstag die Mitglieder der Gebäudereiniger-Innung bei einem Fachmann geholt: Arminia-Trainer Jeff Saibene war zu Gast bei der Innungsversammlung im Brackweder Hof.

»Wir haben nicht nur ein Unternehmen, sondern auch eine Mannschaft«, eröffnete Oliver Davidsohn die Fragerunde. Das Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft hatte den Kontakt zum Trainer hergestellt.

»Mit Wertschätzung fängt alles an«, sagte Jeff Saibene , der seit März die Arminen trainiert und sie aus dem Tal der Tränen führte. Das sei auch bei den Videoanalysen nach den Spielen so. Es würden die positiven Züge hervorgehoben, natürlich auch Negatives kritisiert. Dabei gehe es nicht um einzelne Fehlpässe, sondern um taktische Prinzipien. Und für Saibene ganz wichtig; »Ich stelle einen Spieler nie vor der ganzen Mannschaft bloß.«

Trainer setzt auf Vier-Augen-Gespräche

Vielmehr setze er auf Vier-Augen-Gespräche, die er mit jedem einzelnen Spieler fortführe. »Wie gehe ich mit der Mannschaft um? Was schaffe ich für ein Klima?« Das seien Fragen, die für jede Branche Gültigkeit hätten, sagte Saibene, der sich gerne auch sportpsychologischen Rat hole, denn eine Mannschaft sei ein fragiles, sensibles Gebilde.

Wichtig ist Saibene jedoch auch, dass er eine klare Linie fahre, die er konsequent umsetze. Er sei sehr nah an der Truppe, aber die Spieler wüssten auch die Grenzen. Dabei sei es ihm egal, ob sie ihn siezen oder duzen. Aber auch die Spieler müssen etwas mitbringen – die richtige Einstellung.

»Es ist besser, über Sachen zu sprechen, die gut gelaufen sind«, zog Oliver Davidsohn ein Resümee nach der Fragestunde, bei der es neben Mitarbeiterführung auch um Details aus dem Fußballlager ging.

Als Dankeschön überreichte Davidsohn dem Trainer einen Korb mit Weinflaschen: Einen Rotwein, der zu genießen sei, wenn die Mannschaft zum Ende der Hinserie 20 Punkte schaffe, einen Weißwein, wenn die Arminen zum Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz belegten und eine Flasche Champagner, wenn sie in die erste Bundesliga aufstiegen.

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