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Mo., 04.12.2017

Tausende kommen zum Weihnachtsmarkt auf dem Bielefelder Siegfriedplatz Adventlicher »Siggi«

Stephanie Ahn vom Atelierhaus Chaco (links) zeigt Lisa-Marie Hülsmann einen ihrer Metallelche.

Stephanie Ahn vom Atelierhaus Chaco (links) zeigt Lisa-Marie Hülsmann einen ihrer Metallelche. Foto: Kerstin Panhorst

Bielefeld (WB/pan). Glühweingeruch und Bratwurstduft wehten am Samstag über den Siegfriedplatz, aber auch ganz unkonventionelle kulinarische Lockstoffe wie heißer Caipirinha-Punsch, veganes Gyros oder Wildspezialitäten brachten die Gaumen der Besucher zum Jubilieren.

Zum 13. Mal hatte der Verein »Rund um den Siggi« zum Weihnachtsmarkt am Samstag vor dem ersten Advent eingeladen und konnte dabei auf die Unterstützung vieler lokaler Geschäftsleute, Kunsthandwerker, Vereine und Institutionen zählen.

»Wir haben diesmal 40 Stände, mehr geht vom Platz her gar nicht«, berichtet der Vereinsvorsitzende Peter Schmidt, der am eigenen Stand mit seinen Kollegen von »Rund um den Siggi« Lebkuchenherzen und Weihnachtsmarkt-Sammeltassen verkaufte. Mehrere tausend Besucher flanierten über den Weihnachtsmarkt im Herzen des Bielefelder Westens und bestaunten kunsthandwerkliche Geschenkideen, die von selbst gestrickten Socken über zeitlose Etageren bis hin zu ausgefallenen metallenen Gartenobjekten in Elch- oder Eichhörnchen-Form für jeden Geschmack etwas zu bieten hatten.

Gemeinnützige Organisationen wie die Heilsarmee, das Mädchenhaus Bielefeld oder auch die Aids-Hilfe servierten neben Getränken und adventlichem Schmuckwerk auch Informationen zu ihrer Arbeit. Durch zahlreiche Spielangebote und ein Karussell kam aber auch der Spaß nicht zu kurz.

»Wir haben zum Beispiel schon vorher mit unseren Kindern Marmeladen eingekocht und mit einer alten Kaffeemühle von Hand Spekulatiuscreme hergestellt«, erklärt Vera Müller vom Montessori-Kinderhaus, dessen Erlöse aus dem Stand für neues Spielzeug und Sportgeräte genutzt werden sollen.

»Das ist das Schöne hier, man weiß, wer die Stände betreibt und wofür, so dass man mit seinem Einkauf zugleich auch etwas Gutes tut. Das macht den Markt hier so familiär und so besonders«, meint Besucherin Helga Werner, die wie viele andere auch das Rahmenprogramm genoss. In dem war ein Konzert des Posaunenchores der Lydia-Gemeinde ebenso ein Höhepunkt wie das der Kinderband »Die Löffelpiraten« in der Bürgerwache.

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