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Do., 07.12.2017

166 Filmplakate kommen in Bielefelder Kino unter den Auktions-Hammer Das Lichtwerk sucht den Super-Keks

Matthias Goßmann (links) und Ronald Herzog zeigen bereits Appetit auf den Keks-Contest.

Matthias Goßmann (links) und Ronald Herzog zeigen bereits Appetit auf den Keks-Contest. Foto: Thomas F. Starke

Von Burgit Hörttrich

Bielefeld (WB) Seit gut 20 Jahren ist die Magic Cookies Night mit Filmplakat-Auktion Tradition – zuerst im Filmhaus, dann im Lichtwerkkino. An diesem Freitag ab 19 Uhr kommen dort insgesamt 166 Plakate von A wie »Ariel« von Aki Kaurismäki bis Z wie »Zatoichi. Der blinde Samurai« unter den Hammer.

»Für kleines Geld,« verspricht Auktionator Ronald Herzog, merkt aber auch an, dass Poster mitunter für 30 oder 40 Euro weggehen. Den Top-Erlös mit 50 Euro habe – bislang unüberboten – das Plakat zum Film »Die Verachtung« (1963) von Jean-Luc Godard mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle eingebracht.

Der Abend sei aber auch dem Gaumenkitzel gewidmet: mit LSDS (Lichtwerk sucht den Superkeks). Die Jury, zu der auch Herzog und Kinoleiter Matthias Goßmann gehören, hoffen wieder auf ähnliche viele Keks-Bäcker(innen) wie im vergangenen Jahr: Da waren es mehr als 20, die mit Klassikern wie Zimtsternen oder Vanillekipferln überzeugen wollten oder aber mit aufwändigen Eigenkreationen oder mit durchgestylten Verpackungen.

Geschmack ist das wichtigste Kriterium

Herzog: »Wichtigstes Kriterium aber bleibt der Geschmack.« Natürlich, räumt er ein, »esse« das Auge mit. Die Knabberjury ist jedenfalls präpariert, sich durch sämtliche Cookies zu probieren.

Matthias Goßmann sagt, dass Menschen, die noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk seien, bei der Plakat-Auktion auf ihre Kosten kommen könnten. Es gibt Passendes für Kinder wie »Shaun das Schaf«, »Cinderella«, »Paddington« oder »Harry Potter«, für Cineasten mit historischen Plakaten wie »Eins Zwei Drei« von Billy Wilder, »Harold and Maud«, »Flash Gordon« oder »Die Farbe des Geldes« und für alle anderen, die etwa »Moonrise Kingdom«, »Great Budapest Hotel« oder »La La Land« mochten. Ronald Herzog glaubt, dass die hitzigste Bieterschlacht eben bei »La La Land« entbrennt.

Plakate in A1 oder A0

Goßmann weist darauf hin, dass Plakate versteigert würden, die als Originale in den Maßen A1 oder A0 echte Raritäten seien: »Manche Motive gibt es auch online nur als Nachdrucke.« Für Herzog und Goßmann der heimliche »Star« unter den Plakatmotiven: Ryan Gosling. Den Schauspieler kann man als Plakatmotiv von »Only God Forgives», »The Place Beyond Pines«, »Song To Song«, »Blade Runner 2049«, »Lost River« und natürlich »La La Land« mit nach Hause nehmen – wenn man den Zuschlag bekommt. Der Eintritt ist frei, Gratis-Glühwein inklusive.

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