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Mi., 06.12.2017

550 Gäste beim Mittelstandsforum in der Bielefelder Stadthalle Clausen will Zukunftsstrategie

Sportlich: Brigitte Meier (rechts) begrüßt Pit Clausen (am Ball) sowie (vorne von links) Eyüp Aramaz, Thomas Pollmeier, Natalie Bartholomäus, Matthias Wolk und (hinten von links) André Christ, Ingo Habenicht, Wilhelm A. Böllhoff, Nicole Gdanietz, Christian Gieselmann sowie Julia Trulley.

Sportlich: Brigitte Meier (rechts) begrüßt Pit Clausen (am Ball) sowie (vorne von links) Eyüp Aramaz, Thomas Pollmeier, Natalie Bartholomäus, Matthias Wolk und (hinten von links) André Christ, Ingo Habenicht, Wilhelm A. Böllhoff, Nicole Gdanietz, Christian Gieselmann sowie Julia Trulley. Foto: Bernhard Pierel

Von Hans-Heinrich Sellmann

Bielefeld  (WB). Oberbürgermeister Pit Clausen regt eine »Zukunftsstrategie Bielefeld 2030 für Wirtschaft und Arbeit« an. Das sagte er am Dienstagabend beim 14. Bielefelder Mittelstandforum in der Stadthalle.

Im nächsten Jahr soll die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Wege dafür ein Konzept erarbeiten. Clausen kritisierte, dass in Sachen Wirtschaft »wir häufig hinterher laufen. Wir wollen vor die Lage kommen«. Unternehmen, Wissenschaft und Verbände sollen als Impulsgeber zunächst in einen dialogischen Prozess einsteigen, dann gemeinsam Trends und Perspektiven der wirtschaftlichen Entwicklung beraten und schließlich Denkanstöße für die Zukunft geben.

»Was brauchen unsere Unternehmen?«

»Ich möchte herausfinden, was unsere Unternehmen brauchen, damit sie sich auch im Jahr 2030 in der Stadt wohlfühlen und Beschäftigung sichern können«, sagte der Oberbürgermeister, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wege ist. Er sei davon überzeugt, dass vieles schon gut gelinge, aber vieles auch noch besser werden könne.

Erste Fragen gab Clausen gleich mit auf den Weg: »Wie sieht die Wirtschaft in zehn bis 20 Jahren aus? Wie verändern sich die Berufe und Qualifikationen in den unseren Branchen? Welche Anforderungen leiten sich daraus für eine moderne Standortpolitik ab?« Wie Wirtschaft und Arbeit in der Zukunft aussehen, will Clausen nicht allgemein erarbeitet wissen, sondern konkret mit dem Fokus auf Bielefeld.

Wirtschaftliche Lage ist »ganz ordentlich«

Vor 550 Gästen bezeichnete Clausen die wirtschaftliche Lage der Stadt »bescheiden ostwestfälisch« als »ganz ordentlich«. Er verwies auf rekordverdächtige Beschäftigungszahlen, sprudelnde Gewerbesteuer und eine florierende Gründerszene neben sich zur Heimatstadt bekennenden Traditionsunternehmen. Klar sei aber auch, dass neue Gewerbeflächen geschaffen werden müssten. Politik müsse sich darauf verabreden, neue Gebiete zu definieren und Maßnahmen zur Flächenentwicklung vorzubereiten.

Wege-Prokuristin Brigitte Meier und Journalist Matthias Wolk sprachen anschließend mit zehn Unternehmern über das Thema des Abends: »Wir schaffen Verbindungen«. Netzwerken ist nicht nur für Start-Ups wie das von Nicole Gdanietz (Swarms Technologies), sondern auch für alteingesessene Unternehmen wie Böllhoff wichtig. Wilhelm A. Böllhoff: »Man muss viel tun, um attraktiv zu bleiben.«

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