Mi., 07.02.2018

Neues Konzept vorgestellt Eurobahn verspricht Verbesserung

Die Eurobahn steht in der Kritik. Die Leitung gelobt Besserung.

Die Eurobahn steht in der Kritik. Die Leitung gelobt Besserung. Foto: Christian Köster

Bielefeld (WB/bex). Von Montag, 26. Februar, an soll alles besser werden: Die Eurobahn hat am Dienstag, am Tag vor der Sondersitzung beim Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) wegen der erheblichen Probleme im Teutoburger-Wald-Netz , ein Konzept für den erhofften reibungslosen Ablauf auf den fünf Linien vorgestellt.

»Ab 26. Februar 2018 nimmt die Eurobahn den grenzüberschreitenden Verkehr der RB 61 von Bielefeld nach Hengelo mit Neufahrzeugen vom Typ Stadler Flirt auf«, kündigte das Unternehmen an. Wegen technischer Probleme sind im letzten Streckenabschnitt ab Bad Bentheim bislang nur Busse im Einsatz.

Zudem werde es eine »intensive Nachsteuerung bei Sitzplatzkapazitäten, Fahrgastinformation und Beschwerdemanagement« geben, verspricht die Eurobahn. Magali Euverte, Vorsitzende Geschäftsführerin von Keolis Deutschland, dem französischen Mutterkonzern der Eurobahn, wird das Maßnahmenpaket heute in der NWL-Sitzung in Unna präsentieren. »Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und tun alles in unserer Macht stehende, um den Betrieb schnellstmöglich störungsfrei zu gewährleisten«, erklärt sie im Vorfeld.

Zusätzliches Personal für die Fahrgastinformation

Noch Belastungstests und letzten Reparaturarbeiten seien die acht neuen Triebwagen vom 26. Februar an »voll einsatzfähig«. Damit seien »Kapazitätsabweichungen auf allen Linien vermeidbar«. Für die Übernahme des Teutoburger-Wald-Netzes sei der Personalbestand ausreichend geplant gewesen. Aufgrund unvorhersehbarer Verzögerungen beim Abschluss von drei Ausbildungskursen sei die Eurobahn jedoch »mit einer dünneren einsatzbereiten Personaldecke als geplant« im Dezember an den Start gegangen. Das habe zu Ausfällen geführt. »Ab 26. Februar ist der Personalbestand im TWN stabil.«

Für eine bessere Kommunikation sei zusätzliches Personal für die Fahrgastinformation eingestellt worden. Außerdem gebe es Kulanzregelungen mit einem Gutschrift-Versand. Abo-Kunden und Zeitkarteninhaber erhielten Erstattungen.

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