Do., 08.02.2018

Erste Konferenz »Hinterland of Things« im Bielefelder Ringlokschuppen – mit Video Start-ups und erfolgreiche Unternehmer in der Hauptstadt des Mittelstands

Albert Christmann (Dr. August Oetker AG), Christian Miele (e.ventures), Astrid Maier (Wirtschaftswoche) und Maximilian Viessmann (von links) sprechen im ersten Panel am Donnrstag unter dem Titel »Rocket Mittelstand unleashing the Beast«.

Albert Christmann (Dr. August Oetker AG), Christian Miele (e.ventures), Astrid Maier (Wirtschaftswoche) und Maximilian Viessmann (von links) sprechen im ersten Panel am Donnrstag unter dem Titel »Rocket Mittelstand unleashing the Beast«. Foto: Lars Rohrandt

Von Bernhard Hertlein und Lars Rohrandt

Bielefeld (WB). Im »Ringlokschuppen« geht an diesem Donnerstag Anfang Februar was ab. Anlass ist die erste Konferenz »Hinterland of Things« . Der Veranstalter, die von der Bertelsmann-Stiftung gegründete Founders Foundation (FF), bringt Start-ups und erfolgreiche Unternehmer aus Ostwestfalen-Lippe und weit darüber hinaus zusammen.

Mit mehr als 250 Teilnehmern ist die Veranstaltung seit langem ausgebucht. Bielefeld samt OWL wird zum Auftakt in einem Video als Hauptstadt des Mittelstands und als Deutschlands Hotspot der Industrie 4.0 vorgestellt.

Die Sprache, die hier gesprochen wird, ist die der jungen Gründer. FF-Geschäftsführer Sebastian Borek erklärt den Begriff »Hinterland«: Im Englischen stehe das Wort Hinterland für Kraft und Substanz. Und genau das biete die Region OWL – die Kraft starker Marken und ausgefeilter Technik.

Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter

Philip Siefer, Chef des Kondomherstellers Einhorn, sorgte für einen unterhaltsamen Auftakt. Foto: Lars Rohrandt

Das macht Eindruck, besonders bei den Gästen von außerhalb. Eine Million Mal, berichtet Philip Siefer (Gründer und CEO von Einhorn Products) in seiner Keynote, sei er vor der Fahrt nach Bielefeld damit konfrontiert worden, »dass es Bielefeld eigentlich gar nicht gibt«. Man müsse eben hierher kommen, um Bielefeld-Fan zu werden.

Im ersten Teil ging es insbesondere darum, wie etablierte Unternehmen sich verändern können und müssen, um im digitalen Zeitalter noch wettbewerbsfähig zu sein. Dr. Albert Christmann, Sprecher der Dr. Oetker-Geschäftsführung, berichtete etwa von Oetker Digital und dem Geist, der von der Berliner Tochterfirma ausgehe. Angesprochen auf die Berliner Politik kritisierte er, dass nicht nur der Ausbau der digitalen Infrastruktur, sondern auch die Gesetzgebung viel zu langsam und zu restriktiv auf die digitalen Veränderungen reagiere. Das könne sich Deutschland in der globalen Welt nicht mehr erlauben.

Führende Köpfe und prominente Gründer

Die führenden Köpfe großer Unternehmer sind im Ringloschuppen, neben Christmann zum Beispiel Brigitte Mohn (Bertelsmann), Andreas Engelhardt (Schüco), Daniel Terberger (Katag), Wolf Meier-Scheuven (Boge), Gerd Oliver Seidensticker und Maximilian Viessmann.

Prominente Gründer ebenfalls: Lars Hindrichs (Xing, Cinco), Philip Siefer (Einhorn-Kondome), Philipp Pausder (Thermondo). Christian Miele und andere Investoren. Und auch NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart, Bielefelds Robotik-Professor Helge Ritter, Journalisten und Blogger der großen nationalen Medien: Selbstverständlich tauscht man Visitenkarten. Aber genau so oft vernetzt man sich digital.

Die große Konferenz endet am Abend mit einer großen Party und Frida Gold.

Lesen Sie mehr am Freitag, 9. Februar, im WESTFALEN-BLATT.

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